Urlaub 2008 Teil 1: Straßburg und Colmar

Und schon ist der Urlaub wieder vorbei. Immerhin der erste Urlaub länger als ein Wochenende seit Jahren. Frauchen hat die Reiseroute per Internet geplant und die Übernachtungen gebucht. Erste Station war Straßburg in Frankreich. Wir fuhren mit dem Auto. Endlich mal mit dem BMW eine längere Strecke. Mit dem 1,4 Liter Civic ohne Klimaanlage wäre es eine Tortur geworden.

Ich bin ja für 120 auch auf deutschen Autobahnen. Nach der Grenze entspanntes fahren. Kaum Drängler. Einfach im 6. Gang locker fahren und ab und an überholen ohne runterzuschalten. Auf der Hinfahrt haben wir wohl am wenigsten vom teuren Diesel verbraucht.

Im Hotel angekommen empfing uns der Concerge freundlich und erklärte und auf Deutsch den Stadtplan. Das hatte ich erwartet, denn schließlich war das Elsass ja mal Deutsch. Das war es dann aber auch schon mit der Deutschsprachigkeit. Alle anderen Personen, mit denen wir in Frankreich zu tun hatten, weigerten sich strickt etwas anderes als Französisch zu sprechen. Aber hilfsbereit sind die Franzosen. Sobald wir in der Stadt auf den Plan guckten, wurden wir angesprochen und es wurde Hilfe angeboten. 

Nach dem Einschecken machten wir uns entlang des Ill auf den Weg zu Innenstadt. Dort begegneten wir diesem Riesen-Vieh. Was ist das? Eine Flussratte? Es fraß das Entenfutter, das Passanten dort hinterlassen hatten, und ließ sich durch uns nicht stören.

In der Stadt klapperten wir die Sehenswürdigkeiten ab. Es regnete und die Stadt gefiel mir nicht so toll. Wir wollten noch in einen Park, ich glaube es war der beim Palais de l’université, aber da lungerten ein paar Jugendliche mit Bierflaschen herum und das war uns zu unheimlich.

Wieder im Hotel genehmigte ich mir einen halben Liter Rosé-Wein im Hotel (war der günstigste :-) ). Und für den Fernsehabend noch zwei Halbe beim Eurovision-Songcontest. Bis zum englischen Beitrag habe ich durchgehalten, dann bin ich eingeschlafen. Den Wein hätte ich wohl weglassen sollen.

Am nächsten Tag machten wir einen Abstecher nach Colmar. Klein aber fein. Hier lohnt es sich mal hinzufahren. Eine tolle Altstadt.

 

 

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