Urlaub 2008: Teil 2 – Freiburg, Titisee, Schluchsee

In Freiburg sind wir durch die Stadt spaziert und haben uns Sehenswürdigkeiten angeschaut. Wie in Minden gibt es ein paar Kirchen und den Dom oder Münster wie es da heißt.

Ich dachte: “Mensch, wieso habe die ihre Kanalisation denn überirdisch?” Aber das sind die “Bächle” die man in der Innenstadt überall entlang den Straßen findet. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt und der Grund warum Eisdielen das Eis nur in der Waffel verkaufen und nicht im Becher. Die werden sonst nämlich auf den Bächlen schwimmen gelassen und verstopfen die Abflüsse. Die Bächle wurden früher zur Wasserversorgung und Brandbekämpfung angelegt.

Am Titisee gab es nicht viel zu sehen. Es ist ein Touristenziel, dementsprechend sieht der kleine Ort am See aus. Dort gibt es das ganz Jahr Weihnachtsartikel zu kaufen, was besonders bei den Japanern gut ankommt.

Der Titisee ist ein Bergsee, also mussten wir erst mal auf den Berg hoch fahren. Eine Bundesstraße schlängelt sich dort hoch. Fast oben kamen wir an einer Tankstelle vorbei, die auf der linken Seite lag. Ich dache: Tanken wir mal lieber. Also beim nächsten Linksabbieger gewendet und zur Tanke. Vor der Tanke konne man aber nur wieder bergab herunterfahren. Kein Problem dachte ich. Kann ja wieder bei der nächsten Gelegenheit wenden. Aber nix da. Erst mal wieder 8 km den Berg runter und dann kam erst eine Wendemöglichkeit. Und dann wieder 8 km den Berg hoch. ?-)

Geparkt haben wir am Bahnhof. Aber wie sich später herausstelle gehört dieser Parkplatz nicht zum Bahnhof. Zwischen dem Parkplatz und dem Bahnhof liegen die Schienen und über die kann man nicht rüber. Man muss erst ein bisschen die Straße zurück laufen, dort gibt es eine oder besser die einzige Unterführung. Gemerkt haben wir das auf dem Rückweg vom See. Da wir ja am Bahnhof geparkt hatten, gingen wir (also ich machte den Vorschlag) Richtung Bahnhof. Von dort konnten wir unser Auto sehen, aber wir konnten nicht dort hin. Also wieder zurück in den Ort und durch die Unterführung. ?-) 

Nach Titisee fuhren wir noch zum Schluchsee. Der ist nicht so von Touristen überlaufen. Allerdings war es schon spät und wir konnten und wollten nicht so lange dort bleiben.

Urlaub 2008 Teil 1: Straßburg und Colmar

Und schon ist der Urlaub wieder vorbei. Immerhin der erste Urlaub länger als ein Wochenende seit Jahren. Frauchen hat die Reiseroute per Internet geplant und die Übernachtungen gebucht. Erste Station war Straßburg in Frankreich. Wir fuhren mit dem Auto. Endlich mal mit dem BMW eine längere Strecke. Mit dem 1,4 Liter Civic ohne Klimaanlage wäre es eine Tortur geworden.

Ich bin ja für 120 auch auf deutschen Autobahnen. Nach der Grenze entspanntes fahren. Kaum Drängler. Einfach im 6. Gang locker fahren und ab und an überholen ohne runterzuschalten. Auf der Hinfahrt haben wir wohl am wenigsten vom teuren Diesel verbraucht.

Im Hotel angekommen empfing uns der Concerge freundlich und erklärte und auf Deutsch den Stadtplan. Das hatte ich erwartet, denn schließlich war das Elsass ja mal Deutsch. Das war es dann aber auch schon mit der Deutschsprachigkeit. Alle anderen Personen, mit denen wir in Frankreich zu tun hatten, weigerten sich strickt etwas anderes als Französisch zu sprechen. Aber hilfsbereit sind die Franzosen. Sobald wir in der Stadt auf den Plan guckten, wurden wir angesprochen und es wurde Hilfe angeboten. 

Nach dem Einschecken machten wir uns entlang des Ill auf den Weg zu Innenstadt. Dort begegneten wir diesem Riesen-Vieh. Was ist das? Eine Flussratte? Es fraß das Entenfutter, das Passanten dort hinterlassen hatten, und ließ sich durch uns nicht stören.

In der Stadt klapperten wir die Sehenswürdigkeiten ab. Es regnete und die Stadt gefiel mir nicht so toll. Wir wollten noch in einen Park, ich glaube es war der beim Palais de l’université, aber da lungerten ein paar Jugendliche mit Bierflaschen herum und das war uns zu unheimlich.

Wieder im Hotel genehmigte ich mir einen halben Liter Rosé-Wein im Hotel (war der günstigste :-) ). Und für den Fernsehabend noch zwei Halbe beim Eurovision-Songcontest. Bis zum englischen Beitrag habe ich durchgehalten, dann bin ich eingeschlafen. Den Wein hätte ich wohl weglassen sollen.

Am nächsten Tag machten wir einen Abstecher nach Colmar. Klein aber fein. Hier lohnt es sich mal hinzufahren. Eine tolle Altstadt.

 

 

Wir sind wieder aus dem Urlaub zurück

Erste Bilder gibt es im Blog von Tira

Die Reiseroute lautete:

  • Samstag: Straßburg
  • Sonntag: Colmar, Freiburg, Titisee, Schluchsee
  • Montag: Wanderung durch die Wutachschlucht, Triberg (Wasserfall)
  • Dienstag: Rheinfall bei Schaffhausen, Zürich
  • Mittwoch: Konstanz am Bodensee, Insel Mainau
  • Donnerstag: Trier
  • Freitag: Maare (Vulkanseen) bei Daun
  • Samstag: Radtour von Trier nach Saarburg