Ich BMW kaufen

Ich war grad zu Mittag, da riefen hier im Büro auf meinem Apperat wohl so 15 Leute an, die meinen BMW kaufen wollten. Mein Kollege hat ‘nen Rappel bekommen. Keine Ahnung woher die die Durchwahlnummer hatten. Hat wohl einer eine Anzeige auf Mobile & Co. mit falscher Telefonnummer geschaltet. Nach einer Stunde war der Spuk vorbei.

Und nein, ich will mein Auto nicht verkaufen.

Kinobesuch

Eigentlich gehe ich ganz gerne ins Kino. In der letzten Zeit immer weniger. Vielleicht liegt es an Begebenheiten wie dieser hier:

Mein Kollege und ich wollten uns heute den Stauffenberg-Film anschauen. War schon seit einer Woche abgemacht. Ich schaute ins MT (also MT-Online) und der Film läuft nur noch in Bad Oeynhausen. Wir also nach der Arbeit dort hin.

An der Kasse: “Stauffenberg läuft heute nicht.” – “Steht aber im MT.”, sagte ich. Er guckt ins Programmblättchen. “Ja, der läuft jeden Tag um 17:20 Uhr. Nur heute nicht.” Da hatte ich schon “gute Laune”. Wir haben dann Karten für “The International” gekauft.

War noch ein bisschen Zeit bis der Film anfing. Wir stellten uns an die Stehtische im Gang vor den Kinosälen. War nicht viel los.

Kommt ein Typ mit einer Schale Nachos in der Hand und verschwindet in der Toilette. Ich tuschel zu meinem Kollegen: “Haste gesehen? Der ist mit den Nachos aufs Klo gegangen.” Und ich fand das recht lustig. Wo will er die abstellen? Auf dem Pinkelbecken? Oder behält er die in der Hand? Er hätte ja auch erst aufs Klo gehen und dann seine Nachos kaufen können. Da war keine Schlange.

So eine Perle vom Stehtisch auf der anderen Seite hatte mich wohl gehört, ging an uns vorbei und meinte im Vorbeigehen: “Wer selber Scheiße aussieht, sollte sich nicht über andere lustig machen!” Das kann ich ja gut leiden. Im Vorbeigehen Leute vollquatschen und schnell verschwinden, damit ja nicht geantwortet werden kann. Und was wollte die überhaupt? Ich habe über das Aussehen des Typen gar nicht gesprochen. Nur über seine ekelige Angewohnheit Essen mit aufs Klo zu nehmen.

Sie hatte aber noch ein Stück Weg zum Kinosaal und so konnte ich noch schnell sagen: “Ich habe mich nicht über sein Aussehen lustig gemacht, sondern weil er sein Essen mit aufs Klo genommen hat. Das ist unhygienisch.” Sie antwortet noch irgendwas, aber das habe ich mir nicht gemerkt. Ich meinte dann noch kurz bevor sie in der Tür verschwand: “Leute anpöbeln ist aber auch nicht so nett!” Sie rief dann noch aus dem Saal raus: “Doch, das ist genau das Richtige.” Ich wollte noch sagen: “Kannst dich ja neben ihn setzen und dir ein paar Nachos nehmen, wenn du dich traust.”, aber das wäre aufgrund der Entfernung zu laut geworden.

Also erstmal ist es ja nicht so die feine Art anderer Leute Gespräche zu belauschen. Wenn man das aber schon macht, dann sollte man wenigstens richtig hinhören. Offensichtlich dachte sie ja wohl, dass ich mich über das Aussehen des Typen lustig machen würde. Da ist mir aber gar nix aufgefallen. Warum kam sie zu so einer Annahme? Weil ihr wohl irgendwas an seinem Aussehen auffiel und meinte ich würde genauso denken. Man sollte nicht von sich auf andere schließen.

Nun dachte sie ja, ich würde mich über Äußerlichkeiten lustig machen und was macht sie? Sagt mir ich würde Scheiße aussehen. Also begibt sich auf mein angebliches Niveau, was sie selber ja so schlimm findet. Dann ist sie auch noch feige. Von einem halbwegs gebildeten und wohl erzogenem Moralapostel hätte ich erwartet, dass er an den Tisch kommt und sowas sagt wie: “Guten Tag. Ich habe gerade ihr Gespräch mit anhören müssen und finde sie sollten sich nicht über die Äußerlichkeiten von anderen Leuten lustig machen.” Aber nicht vorbeirauschen und “Scheiße. Scheiße. Selber Scheiße” oder so rufen. Man kann solche Sachen auch ausdiskutieren.

Aber so ist es halt mit dem Pöbel. Rummeckern, Leute beleidigen und dann im Saal 2 “Effi Briest” gucken.

Die erste halbe Stunde vom Film habe ich nichts mitbekommen, weil ich mich so über diese Person geärgert habe.

Die WEZ-Melone

Heute war ich mit meiner Frau im WEZ einkaufen. An der Salatbar lagen einige Melonenstücke in Frischhaltefolie verpackt. Kein Preis zu finden. Also fragte ich die Verkäuferin an der Salatbar. Die konnte auch keinen Preis finden und verschwand mit dem Melonenstück in Richtung Kassen, welche sich direkt neben der Salatbar befinden.

Nach gefühlten 5 Minuten kam sie wieder und meinte: “Die muss  an der Kasse ausgewogen werden!”
???
Ich dachte: “Was hat die die ganze Zeit mit der Melone an der Kasse getrieben?” und fragte: “Haben Sie denn einen Kilopreis?”  Sie: “Nein.” Ich wollte mir mit der flachen Hand vor die Stirn schlagen, aber stattdessen sagte ich: “Danke.”, drehte mich um und rollte mit den Augen.

Später an der Kasse war eine Oma vor uns mit so einem Stück Melone. Ich dachte mir: “Gleich wissen wir den Preis”. Und richtig. Die Kasse zeigte den Kilopreis an und die Oma fragte erschrocken, ob das denn stimmen könne. Dann musste der Verkäufer ihr noch auf dem Kassenbeleg die Position mit der Melone zeigen – und wir natürlich wieder wegen dieser Melone warten.

Klebt doch bitte einfach einen Preis drauf! Spart Zeit, Personal und fördert den Verkauf.

Das Haus der 1000 Leichen

Gegenüber vom Lidl hat’s gebrannt. Der “Fressnapf” ging Nachts in Flammen auf. Das ist bei uns um die Ecke. Nach dem Einkaufen heute haben wir ein Foto gemacht. Fragte mich eine Frau, als ich gerade dabei war: “Erinnerungsfotos?” “Lustige Frau”, dachte ich und antwortete: “Beweisfotos.” Dann klärte mich die gute Frau auf, dass da ja kein einziges Tier lebend herausgekommen ist und die Leichen da ja noch drin liegen und dass das ja gar nicht so lustig sei. Hä? Wer hat denn als erster einen Witz gemacht?

Erstens sind da wohl kaum “Leichen” drin, denn Menschen wurden ja nicht verletzt oder getötet. Höchstens Kadaver. Aber was bleibt übrig, wenn man eine Ratte auf 1500°C erhitzt? Und könnte ich das noch von der Absperrung aus fotografieren? Zweitens: Auch wenn es nicht gebrannt hätte, wären die Tiere zu Lebzeiten nicht aus Ihren Käfigen gekommen. Außer man hätte sie nach Weihnachten irgendwo in der Natur entsorgt.

Das alles habe ich der Frau natürlich nicht gesagt. Auch nicht, dass ich ein Foto für meinen Blog mache, in dem ich so dies und das aufschreibe. Und wenn vielleicht ein Feuerteufel in der Nachbarschaft rumläuft, finde ich das schon erwähnenswert. Auch sollten möglichst viele sehen was passiert, wenn man rumkokelt. Da ich gleich gemerkt hatte, dass unsere Meinungen über dieses Thema auseinander gingen und es nur Streit gegeben hätte, habe ich stattdessen irgendwas belangloses erwidert und bin abgezogen.

15 Kleintiere wurden vorzeitig von ihrem Schicksal erlöst. Wer auf dem Foto eine der “Leichen” entdeckt, bitte bescheid sagen, damit ich die entsprechende Stelle schwärze :twisted: .

Brand an der Stiftsstraße

Brand an der Stiftsstraße

Autoschieben will gelernt sein

Heute vor unserem Bürofenster. Keine Ahnung, warum der Opel der Dame nicht mehr fuhr. Aber sie und ein Mann schoben den Wagen mit Muskelkraft in die Parklücke. Die gute Frau trat aber entweder immer auf die Bremse oder trat nicht die Kupplung. Da bedurfte es erst einiger Erklärungen. :-)

Voller Muskeleinsatz

Voller Muskeleinsatz

Woran Asiaten bei uns verzweifeln

Asiatische Touristen

Asiatische Touristen

Wie die Asiaten (hauptsächlich Japaner) uns Deutsche sehen, wenn sie bei uns zu Besuch sind. Ein Kulturschockbericht auf focus.de.

Zu “teure Notdurft”

Als wir in München waren, habe ich immer braf 50 Cent bezahlt. Vor mir ging eine Truppe raus. Die Toilettenfrau hat noch schnell alle Münzen unter einem Euro vom Teller genommen, damit es so aussah, als ob die anderen alle mehr gegeben hätten. :-)

Zu “Runter mit dem Gesicht”

Auch wieder in München beim Bierholen im englischen Garten. Es wird eingeschenkt, man nimmt sich was man möchte (Radler, Bier, 1/2, Maß) und geht dann zur Kasse. Fragen wie “Habt ihr auch halbe Radler” werden dann barsch beantwortet: “Ihr braucht hier nicht in den Raum hinein zu fragen. Nehmt was da steht. Was anderes gibt es nicht.” Das kann man auswärtigen auch freundlich mitteilen.

Oder dieser Fahrstuhlführer beim Olympiaturm. Keine Schlange vor dem Fahrstuhl. Wir rein. Stefan drückt auf den Knopf für die zweite Plattform. Plötzlich springt der Fahrstuhlführer wie aus dem Nichts rein und brüllt: “Finger weg!”, als ob man den Knopf zum Zünden einer Atombombe betätigt hätte.

Zu “Wo sind all die Menschen hin?”

München, Sonntag, Nachmittag, Viktualienmarkt. Sieht dort dann genauso aus, wie in der Mindener Innenstadt zur selben Zeit.

Zu “Die gekaufte Braut”

Kann ich aus eigener Erfahrung nur zu gut bestätigen. :-(

Sex-Zoni

Lower Saxony Dragons

Lower Saxony Dragons

Ein Team des Weserdrachen-Cups heißt “Lower Saxony Dragons”. Einer der Moderatoren sprach es immer “Säx-Sony” aus. Und “Sony” dann immer so wie die Firma, die den Walkmann erfunden hat. Das fand ich recht lustig. Nach dem 30. Mal fragte ich mich, ob das nicht vielleicht doch richtig ist. Ich spreche ja auch gerne mal englische Wörter falsch aus.

Also fragte ich einen aus dem Team und der wollte mir fast an die Gurgel (nicht wirklich ;-) ). Also es wird so ausgesprochen und bedeutet einfach nur “Niedersachsen”. Es wurde aber wohl auch schon auf anderen Drachenboot-Veranstaltungen falsch ausgesprochen.

Für das nächste Mal sollte das Team vielleicht die Schreibweise anpassen. So wie “Se riel blu Dräggens” (ja, die schreiben sich wirklich so). :-)