Neu in der Obermarktstraße 1 ist das Bistro André. Ganz so neu ist es nicht, denn vorher fand man es an der Martinitreppe. Ich war jetzt zwei Mal dort zum Mittagessen.
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Bratkartoffeln im Kartoffelhaus (Update)
Heute Mittag waren mein Kollege und ich mal im Kartoffelhaus “die Knolle”. Wir waren zu der Zeit die einzigen Gäste. Es gibt eine Mittagskarte mit günstigem Tagesgericht. Ich entschied mich aber für Bratkartoffeln mit Spiegelei. Selber bekomme ich die nie so hin wie bei Mutti und ein Kartoffelhaus sollte damit wohl keine Probleme haben.
War aber nicht so toll. Die Kartoffeln hätten noch etwas gekonnt. Hätte vielleicht geklappt, wenn die Kartoffeln in Scheiben geschnitten worden wären. Die waren aber in dickere Stücke geschnitten und so konnten sie wohl nicht in der Pfanne weiter durchgaren. Ich vermisste auch etwas die Gewürze. Salz und Pfeffer gab es am Tisch zum Nachwürzen. Allerdings in so kleinen Säckchen mit einem Löffel drin. Die Salzdosierung war dadurch etwas schwierig. Der Pfeffer war zerstoßen statt gemahlen und hatte wohl auch schon etwas unter der luftigen Lagerung gelitten. Ein Salzstreuer und eine Pfeffermühle sind zwar nicht so urig, aber doch praktischer.
Optisch kam das Gericht sehr schön daher. In einer kleinen Pfanne mit den drei Spiegeleiern obendrauf. Die Portion war auch ordentlich und der Preis in Ordnung. Ich habe aber nur knapp ein Viertel essen können. Es schmeckte halt nicht so toll, was auch mein Kollege meinte, der mal probiert hatte. Fairerweise musste ich die Portion nicht bezahlen.
Schade. Ich habe dort auch schon mal ganz gut gegessen. Damals war es aber ein Fleischgericht.
Update 08.06.09: Heute war ich, wie fast immer, in der Suppkultur. Dort gab es heute auch Bratkartoffeln. Kostete einen Euro mehr. Dafür gab es alles frisch und bio. Schmeckte super.
Restaurant Witwe Bolte Minden
Heute war ich mit Kollegen mal wieder bei der Bolte. Auch hier habe ich ein Putensteak von der Mittagskarte bestellt. Rein optisch schon besser als bei Hermanns. Das Fleisch genau richtig und nicht in einer Soße ertränkt, dafür mit Kräuterbutter. Dazu Pommes und Salat. Zwar weniger Fleisch als bei Hermanns, aber dafür hat es geschmeckt.
Das Ambiente urig und gemütlich mit dem Fachwerk und den ganzen Utensilien an den Wänden. Bedienung war freundlich und schnell. Obwohl es voll war, wegen einer Trauergesellschaft, kam das Essen zügig. Für 6,- Euro. Da gibt es nichts zu meckern.
Muttis schneller Kartoffelsalat
Kleine Portion für Zwei
- Topf Kartoffeln, festkochend, 30 min. kochen mit Pelle, kleiner Topf voll
- halber Becher Sahne (125 ml)
- ca. 60ml Mazola-Keimöl (also 2 Teile Sahne, 1 Teil Öl),
- 2 Eigelb
- Saft von 1/2 Zitrone
- 2 TL Senf
- Salz, Pfeffer, Sojasoße zum Abschmecken
Gekochte Kartoffeln pellen und schneiden.
Mayo: Senf und Eigelb rühren (mit Hand-Schneebesen), dabei langsam das Öl dazu geben. Sahne dazu und abschmecken mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Sojasoße.
Mayo zu den Kartoffeln geben und im Kühlschrank, abgedeckt mit Frischhaltefolie, (min. eine Stunde, max. eine Nacht) ziehen lassen. Fertig.
Suppkultur hat jetzt eigene Homepage
Das Lokal, wo ich fast jeden Tag meine Suppe löffle, hat jetzt eine eigene Homepage, wo man auch die Tageskarte studieren kann:
Grünkohl mit Ente
ca. 4 Portionen
- Eine Ente
- 1000gr Tiefkühl-Grünkohl (Tipp: Edeka-Hausmarke)
- 4 Zwiebeln
- Piment, Kümmel, Salz, Pfeffer, Zucker
- 1 Hand Haferflocken
- Kartoffeln
Alles was gefroren ist, auftauen (einen Tag vorher vom Gefrierfach in den Kühlschrank).
Ente trennen in Brust, Keulen, Flügel und Rest.
Mit dem “Rest” kochen wir eine Brühe (ca. 1 Stunde kochen). Wir brauchen später ca. 1/2 Liter Brühe (besser etwas mehr).
Brust und Keulen braten wir mit der Haut nach oben in einer Pfanne bei geringer Hitze aus, um das Fett zu separieren. Dann können wir später so viel fett verwenden, wie wir möchten.
Die Zwiebeln kleinhacken und in dem Fett (so viel, wie nötig/gewünscht) in einem ausreichend großen Topf andünsten. Dann 1/2 Liter Brühe dazu, 1 TL Salz, 2 TL Zucker, 4 Prisen Piment, 1 Prise Kümmel. Das ganze aufkochen. Dann den Grünkohl dazu und wieder aufkochen. Dann die Flügel reindrücken und Brust/Keulen oben auflegen.
Das Ganze mit Deckel 45 Minuten köcheln. Dann das Fleisch rausnehmen. Die Flügel können schon etwas vorher raus. Den Rest weitere 60 Minuten köcheln. Dann eine Hand vor Haferflocken dazu, Herd abstellen und 15 Minuten auf der Platte lassen. Dann abschmecken mit Salz, Pfeffer, Piment und Kümmel. Der Kümmel macht es bekömmlicher. Wer keinen mag, lässt es weg.
Wenn die Masse beim Kochen zu dick wird, einfach etwas mehr von der Brühe dazu geben. Wenn man später den Grünkohl auf dem Teller hat, sollte aber keine Flüssigkeit herauslaufen.
Die Kartoffeln passend kochen. Serviert wird eine Portion mit Kartoffeln, Grünkohl und einem Stück Fleisch (Brust, Keule, Flügel).
Die Ententeile können vor dem Servieren noch einmal kurz auf der Hautseite angebraten werden, damit sie eine Kruste bekommen.
Suppe am Mittag

Ich war heute in der Mittagspause in dem Suppenlokal “Suppkultur” an der Königsstraße (neben Geier). Den Weg hätte ich mir auch sparen können, da in der Hufschmiede, gleich bei meinem Arbeitsplatz um die Ecke, eine zweite Filiale neu eröffnet hat. Das Geschäft scheint also zu laufen.
Bei “Suppkultur” gibt es Bio-Suppen mit und ohne Fleisch, aber immer ohne Geschmacksverstärker. Welche Suppen täglich angeboten werden entnimmt man der Karte auf der Kreidetafel. Kleine Portionen kosten um die 3,- Euro, große Portionen um die 5,- Euro. Ich war mit einer kleinen Portion zufrieden. Geöffnet sind die Lokale Montags bis Samstags nur Mittags bis Nachmittags.
Mit hat es geschmeckt. Ich werde da wohl öfter auflaufen. Weitere Infos habe ich hier gefunden.
Chili-Kürbis-Suppe
Für 4 Personen
- ½ Bio Hokkaido-Kürbis (ca. 500 g)
- 100 g Zwiebeln
- 50 g Butter
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Chili-Schote
- 1 Stück Ingwerwurzel ca. 20 g
- geschälte Tomaten aus der Dose (so viel, wie Kürbis, also ca. 500 g)
- Salz, Pfeffer
- Prise Zucker
- Prise Asia-Gewürzmischung „Fünf Gewürze“ (Asia-Markt oder manchmal beim Lidl)
- Chili-Pulver (scharf; Asia-Markt oder Lidl)
- 300-400ml Orangensaft (ca. 4 Orangen)
- Eine Rinder-Beinscheibe oder Rinderknochen für 1,5l Rinderbrühe
- Sahne oder Creme Fresh zum Verfeinern
Die Brühe für eine Suppe sollte man immer selber machen und keine Brühwürfel oder ähnliches verwenden. Da ist nur Chemie drin. Also die Rinderknochen bzw. die Beinscheibe in 1,5l Wasser eine Stunde kochen.
Der Hokkaido-Kürbis braucht nicht geschält zu werden, alle anderen Sorten schon. Den Kürbis entkernen und die Fasern entfernen (mit einem Esslöffel). In Würfel schneiden. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer schälen und klein schneiden. Den Ingwer kann man am besten mit einem Teelöffel schälen. Den Knoblauch sehr klein schneiden. Auch die Chili-Schote klein schneiden.
Im Topf die Butter heiß machen (nicht zu heiß, sonst wird sie braun). Die Zwiebeln darin andünsten, dann Chili, Ingwer, Knoblauch, etwas Salz, Pfeffer und Zucker dazu (kein Zucker, wenn O-Saft süß ist). Kürbisstücke dazugeben und andünsten.
Dann Tomaten, Rinderbrühe und O-Saft hinzugeben. Aufkochen und eine Stunde köcheln lassen.Danach mit Mixstab (Blender) alles im Topf zerkleinern. Mit Sahne oder Creme Fresh verfeinern und zum Schluß mit Salz, Pfeffer, Chili-Pulver und Asia-Gewürzmischung (ganz vorsichtig mit dem Zeug!) abschmecken.
Chili und die 5-Gewürze-Mischung habe ich vom Lidl. Sind dort aber wohl nicht immer im Sortiment. Ansonsten gibt es beides im Asia-Markt.
Hallmanns Mokka-Torte
Heute (Sonntag!) bin ich früh aufgestanden, um das Backen von Muttis (82) im Verwandten- und Bekanntenkreis berühmten Mokka-Torte zu erlernen. Hier erst mal das Rezept.
Der Teig (am Vortag backen)
Zutaten
- 5-6 Eier
- 150g Butter
- 150g Zucker
- 200g Marken-Mehl
- 1 Packung Dr. Oetker Vanillin-Zucker
- 1 Packung Dr. Oetker Backpulver
6 kleine oder 5 große Eier trennen. Darauf achten, dass kein Eigelb ins Eiklar kommt.
Eiklar zu Eischnee schlagen.
150g Zucker, 5 EL Wasser und die Eigelb schaumig rühren.
Eischnee oben darauf geben und die Hälfte von Mehl/Vanillin/Backpulver drübersieben. Dies dann vorsichtig per Hand unterrühren.
Dann den Rest vom Mehl durchsieben und weiter vorsichtig unterrühren.
Wer den Teig etwas fester mag, kann auch einen gehäuften Esslöffel Mehl durch die gleich Menge Speisestärke ersetzen.
Teig in mit Backpapier ausgelegter Form geben und vorsichtig glatt streichen.
Bei 160 Umluft (oder 170-180 Grad ohne Umluft) ohne Vorheizen ca. 20 Minuten backen. Teig muss goldbraun sein. Mit Stricknadel/Holzstäbchen in der Mitte prüfen, ob Teig durchgebacken ist.Teig über Nacht abkühlen lassen und danach in drei Platten schneiden. Alternativ kann auch der Teig in zwei Arbeitsgängen gebacken werden (1/3 und 2/3), wobei dann nur der 2/3-Kuchen einmal geschnitten werden muss. Dies ist einfacher.
Die Creme
Zutaten
- 1 Packung Dr. Oetker Vanille-Pudding
- 3 TL Instant-Kaffee
- 1 TL Kakaopulver
- 250g Butter
- 250g Zucker
- 1/2 Liter Milch
Vanille-Pudding nach Packungsanleitung kochen, aber ohne Zucker. Im Wasserbad kalt rühren auf Zimmertemperatur.
3 TL Instant-Kaffee und 1 TL Kakaopulver zu Pulver mahlen.
250g Butter (Zimmertemperatur) und 250g Zucker cremig rühren (elektrisch, max. Stufe).
Pudding in Esslöffelportionen einrühren (max. Stufe).
Kaffee/Kakao auf einmal dazugeben. Ganz kurz auf maximaler Stufe durchrühren, um das Pulver zu verteilen. Nicht zu lange, sonst verliert die Masse ihre Cremigkeit. Nach dem Rühren löst sich das Pulver allein auf und zieht in die Masse ein.
Die Creme wird für zwei Schichten in der Torte, für die Außenschicht und die Verzierung benötigt und muss eingeteilt werden.
Je 4 EL Creme pro Schicht zwischen die Kuchenplatten spachteln, dann den Rand und die Oberseite.
Seiten dann mit Zahnspachtel bearbeiten.
Den Rand mit Schokoladenstreusel verzieren.
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Den Rest der Creme in Spritzbeutel geben und Krönchen als Verzierung auf der Oberseite spritzen.
Oberseite mit Schokoflocken bestreuen.
Torte bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.
Eigentlich ganz einfach, oder? Aber schon viele sind daran gescheitert oder haben so gesagt, weil sie keine Lust hatten die Torte selber zu backen
