Weniger Fleisch essen

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BSE, Gammelfleisch, Dioxine, PCB, Antibiotika, Resistente Keime. Keiner möchte das auf seinem Teller haben. Wir erinnern uns. Im Mai 2010 Dioxin in Eiern und ein halbes Jahr später noch einmal. Jetzt gerade kürzlich fand man resistente Keime im Geflügel. Die Verbraucher reagieren nach solchen Meldungen und kaufen einige Zeit lang weniger Fleisch ein. Die Politik verspricht zu handeln. Hier und da ein Stempelchen mehr, irgendwelche zusätzlichen Kontrollen werden eingeführt, aber immer wieder gibt es neue Skandale. Das Grundproblem bleibt dabei erhalten und wird sogar weiter gefördert und subventioniert – die massenhafte, industrielle Fleischproduktion.

1 Kilo Gehacktes für 3,79 Euro

Aus der Werbebeilage eines Supermarktes hier in Minden von heute: 1000g Gehacktes für 3,79 Euro. Und 70 Prozent des Schweinefleisches wird über Rabattaktionen verkauft. Da greift man gerne zu. Das geht natürlich nur mit Tierfleischfabriken, Massentierhaltung, Kraftfutter und Medikamenteneinsatz. Der Verbraucher will es wohl so.

Ich esse gerne Fleisch. Auch gerne Hamburger, Döner und Putenschnitzel. Fast kein Gericht ohne Fleischbeilage oder besser Fleisch mit Beilage. Aber brauche ich so viel Fleisch? Das fragte mich letztes Jahr auch ein Reporter von Radio Westfalica, der mich in der Stadt mit einem Döner in der Hand erwischte. Das war glaube ich zu der Zeit des Futtermittelskandals, wo ein Hersteller belastetes Maschinen-Schmierfett ins Kraftfutter gemischt hatte. Damals hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, wie so viele. Aber eingeschränkt habe ich meinen Fleischkonsum damals wieder mal nicht wirklich.

Wir haben es satt

Jetzt gab es wieder einen Tierfleischskandal. Gegen Antibiotika resistente Keime in jedem zweiten Geflügel, hervorgerufen durch zu viele Antibiotika u.a. im Futter, also für den gesamten Tierbestand und nicht nur für einzelne kranke Tiere. Durch BUND und campact erfuhr ich von der Demonstration “Wir haben es satt” in Berlin wo es unter anderem auch um dieses Thema ging, aber auch um viele andere Aufreger. Und je mehr ich mich informierte, desto mehr fasste ich den Entschluss jetzt doch mal darauf zu achten weniger Fleisch zu essen. Das mache ich jetzt seit knapp zwei Wochen und es ist tatsächlich kein großes Problem. Man muss ja nicht gleich zum Vegetarier werden oder nur noch alles im Bio-Markt kaufen. Aber ich habe mir nach der Teilnahme an der Demo schon vorgenommen auch mehr zu Bioprodukten zu greifen.

 

 

 

Gesunder Mittagstisch in Barkhausen

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Wer Mittags gesund essen möchte, hat nun auch in Porta Westfalica die Möglichkeit dazu. Unter dem Motto “Frische Suppen und mehr” eröffnete das zweite Suppkultur-Restaurant jetzt in Barkhausen. Öffnungszeiten und Menükarte sind online abrufbar. Die neue Suppkultur-Filiale befindet sich im Medizinischen Zentrum am Flurweg zwischen dem E-Center und dem Wesling-Klinikum.

Suppe am Mittag

SuppkulturSuppkultur TafelIch war heute in der Mittagspause in dem Suppenlokal “Suppkultur” an der Königsstraße (neben Geier). Den Weg hätte ich mir auch sparen können, da in der Hufschmiede, gleich bei meinem Arbeitsplatz um die Ecke, eine zweite Filiale neu eröffnet hat. Das Geschäft scheint also zu laufen.

Bei “Suppkultur” gibt es Bio-Suppen mit und ohne Fleisch, aber immer ohne Geschmacksverstärker. Welche Suppen täglich angeboten werden entnimmt man der Karte auf der Kreidetafel. Kleine Portionen kosten um die 3,- Euro, große Portionen um die 5,- Euro. Ich war mit einer kleinen Portion zufrieden. Geöffnet sind die Lokale Montags bis Samstags nur Mittags bis Nachmittags.

Mit hat es geschmeckt. Ich werde da wohl öfter auflaufen. Weitere Infos habe ich hier gefunden.