Schock in der Mittagspause

Ging gerade von der Bäckerstraße in die Poststraße Richtung Volksbank, da hörte ich es krachen. Dann sah ich einen Kombi, daneben ein gelbes altes Postfahrrad und darüber lag der Radfahrer auf dem Bauch mit dem Kopf nach unten. Im ersten Moment dachte ich, der Kopf sei unter dem Auto. Mehrere Personen liefen hin und auch der Autofahrer stieg aus. Der Radfahrer, so um die 30 würde ich sagen, rappelte sich dann hoch. Sein Bein hat er sich wohl verletzt. Zwei Frauen hatten gesehen, dass wohl der Autofahrer vom Deichhof kommend die Spitze Kurve recht zügig genommen hat.

Ich weiß auch nicht, warum die Autofahrer dort immer so flink fahren müssen. Genau in der Kurve ist die Fußgängerzone zu ende und man muss zumindest mit Fußgängern rechnen, die nach der Kurve auf der Fahrbahn stehen. Es ist eng, es gibt keinen Bürgersteig und auch die Hausausgänge liegen praktisch direkt an der Fahrbahn. Und auch in Einbahnstraßen muss man mit entgegenkommenden Radfahrern rechnen.

Vor lauter Aufregung habe ich natürlich vergessen ein Foto zu machen. Ich fragte noch die beiden Frauen, die den Vorfall ganz gesehen hatten, ob sie noch dableiben würden, bis die Polizei eintrifft. Und bin dann weiter. Handy hatte ich auch nicht dabei.

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One thought on “Schock in der Mittagspause

  1. Deswegen versuche ich immer mein Handy dabei zu haben. Wichtig wäre auch das jeder in Erster Hilfe ausgebildet ist. Man muss zwar nicht mehr zwingend die stabile Seitenlage können, aber man geht ruhiger und besonnener an die Situation ran.
    Bei Unfällen mit Verletzten immer 112 (Rettungsdienst/Feuerwehr) wählen, 110 (Polizei) verbindet teilweise nicht mehr weiter. Erfahrung von Freunden aus Porta.

    P.s.: Twitter fand ich nicht mehr gut, hab mich abgemeldet.

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