Es gibt eine Petition zur überfälligen Umsetzung des UN-Abkommens “United Nations Convention against Corruption” ins deutsche Recht. Die Petition wurde nicht als Online-Petition (E-Petition) zugelassen, d.h. die Petitionsunterzeichner müssen ein Formular ausfüllen, dieses ausdrucken, unterzeichnen, eine Briefmarke opfern und die Sache an den Koordinator Sebastian Nerz schicken. Dieser sammelt die Unterschriften und reicht sie dann geschlossen ein.

Auf der Petitionsseite findet man das Formular und die Adresse. Am einfachsten ist es wohl dieses PDF-Formular auszudrucken und per Hand auszufüllen.

Wichtig ist, dass das Formular unterschrieben und per Post versendet wird.

United Nations Convention against CorruptionUnited Nations Convention against Corruption

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Das Finale des  Eurovision Song Contests 2010 stand an. Ich hatte eingeladen. Endlich konnte ich das Vorhaben umsetzen im Wintergarten eine Satelliten-Dose zu installieren. Ich besorgte mir also im Baumarkt den längsten Bohrer, 600mm, um ein Loch durch die Außenwand in den Keller zu bohren. Der Boden vom Wintergarten liegt etwas tiefer. Eigentlich müsste ich im Keller rauskommen, wenn ich so ca. 10cm vom Boden aus ansetzte. Den Rest des Eintrages lesen »

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Mal zwei “Frauenfilme”:

Rating: ★★★★★ Hachiko Rührseliger Film (Taschentücher bereitlegen!) über einen treuen Hund basierend auf einer wahren Geschichte. Was mir gefallen hat: Der Hund ist nur Hund. Er kann oder will nicht apportieren, bellt auch nicht drei mal, um mitzuteilen, dass Timmy in den Brunnen bei der alten Eiche hinter dem Hügel gefallen ist und er hat auch sonst keine großen herausragenden Fähigkeiten.

Rating: ★★★★☆ Julie & Julia Der erste Spielfilm, der auf einem Blog basiert. Julia will in 365 Tagen alle 524 Rezepte aus dem Kochbuch ihres Idols Julia Child nachkochen und während dieser Zeit darüber bloggen. Der Film verwebt die Geschichten der beiden Frauen. Julies Geschichte beginnt so ca. ab 1950 in Paris, die von Julia 2002 in Queens, NY City. Kurzweilig, auch wenn wir hier in Deutschland die von Meryl Streep gespielte US-Fernsehköchin nicht kennen.

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Iron Sky heißt der Indepentent-Film, der gerade produziert wird. Den Rest des Eintrages lesen »

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Rating: ★★½☆☆ Returner Japanischer Sci-Fi-Action-Film. Die Handlung ist eine Mischung aus Independence Day und Terminator. Wer Spaß hat kann beim Schauen ja selber mal versuchen die “Referenzen” zu anderen Filmen herauszufinden. Ich habe beim ersten Durchsehen gefunden (neben den oben erwähnten): Transformers, E.T., End of Days (Musik-Sequenz), Mission Impossible (Motorrad-Stunt), F.E.A.R. (Computerspiel; Slow-Motion-Bullettime), Matrix und Zurück in die Zukunft (Zeitreisende verschwindet langsam).

Rating: ★★★★☆ Kick-Ass Ich saß im Kino und dachte die meiste Zeit: Darf man das gut finden? Man darf wohl, denn der Film erhielt das Prädikat “wertvoll” der deutschen Film- und Medienbewertung.

Es fängt glaubwürdig an: Ein Normalo-Schüler ärgert sich über die mangelnde Zivilcourage – ja der Film enthält auch etwas Gesellschaftskritik -, bestellt sich ein Superheldenkostüm im Internet, geht damit auf die Straße und landet nach seinem ersten “Einsatz” schwer verletzt im Krankenhaus. Davon lässt er sich aber nicht abhalten und nach seiner Genesung geht er wieder im Kostüm auf die Straße. Bei einer Straßenschlägerei stellt er sich auf die Seite des schwächeren, steckt wieder viel ein, erregt aber die Aufmerksamkeit von Passanten, die natürlich nichts besseres zu tun haben als den Vorfall mit ihren Handy-Kameras zu filmen. Die Schläger, denen er offenkundig nicht gewachsen ist,  verziehen sich daraufhin und er wird für seinen Mut und seinen Einsatz über youtube und Facebook zum Helden gemacht.

So identifiziert man sich mit der Hauptfigur und erwartet irgendwie, dass er jetzt die Kurve kriegt, trainiert und fortan den bösen Bullies als der Superheld “Kick-Ass” in den Hintern tritt. Aber: Nö. Stattdessen tauchen Big Daddy und seine elf-jährige Tochter Hit Girl auf. Diese beiden haben die benötigten Fähigkeiten und die nötige Ausstattung an Waffen.

Ich wurde etwas verwirrt, was sicherlich beabsichtigt ist, von dem Gegensatz der lachhaften Kostüme, den Anspielungen auf den Adam-West-Batman aus den Sechzigern, dem kleinen Mädchen  und auf der anderen Seite den extremen und übertriebenen Gewaltdarstellungen sowie der – äh – blumigen Sprache des Hit Girls, die Kraftausdrücke verwendet, welche ein Kind in dem Alter gar nicht kennen dürfte.

Ich glaube ich muss mir nach dem Schock den Film noch mal auf DVD anschauen. Vielleicht auch auf Englisch, denn ich denke die deutschen Synchronsprecher waren bei Nicolas Cage (Big Daddy) und Chloe Moretz (Hit Girl) etwas überfordert.

Zur weiteren Handlung: Kick-Ass trifft Hit Girl und Bid Daddy, wird in den Konflikt mit dem Drogenboss hineingezogen. Es gibt eine Nebenhandlung mit einem Mädchen aus seiner Schule und natürlich einen Showdown.

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Der Herr Grupp von Trigema hat dem innovativ.in (siehe dort) ein kurzes Telefoninterview gegeben und sich dabei als Internetausdrucker geoutet und Twitter-Benutzer als Idioten bezeichnet:

“Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten.”

Damit hat er nun den Zorn der Internetgemeinde auf sich gezogen. Über Twitter, Blogs, Facebook und so weiter wird fleißig darüber kommentiert. Mal mit konstruktiver Kritik, meistens jedoch mit Häme, Spott und Beleidigungen. Dieses Phänomen nennt man neuerdings wohl shit storm.

Interessant in diesem Zusammenhang ist eine PM, woraus hervor geht, dass Trigema eine Agentur beauftragt hat, die die Firma im Social-Web vertritt, also Twitter, Facebook usw. Darin heißt es:

„Wir [Anmerk.: Trigema] wollten einerseits unseren Kunden einen weiteren Kanal zur direkten Kommunikation mit unserem Unternehmen geben, andererseits auch eine Plattform bieten, wo unsere Markenfans die Chance haben ihre Erfahrungen sowie Meinungen untereinander auszutauschen.”

Davon mal abgesehen finde ich es aber sehr konsequent, wenn man Twitter-Benutzer als Idioten bezeichnet und für seine Firma einen Affen twittern lässt. Twittern tut nämlich das Firmenmaskottchen der Schimpanse Mr. Chimp.

Nun kann man Herrn Grupp seine Aussagen nicht wirklich übel nehmen. Er ist ein Unternehmer der alten Schule, der seinen Job von die Pike auf gelernt hat und der wohl noch nie selber im Internet unterwegs war. Vielleicht gilt dies für den Hauptteil seiner Kundschaft. Seine eBusiness-Geschäftsführer konnten ihm wohl noch nicht erklären, wie das so funktioniert oder er wollte es nicht wissen.

Oft ist so ein shit storm auch wirklich begrenzt auf eine kleine Gruppe. Auch wenn es hunderte oder tausende gibt, die daran teilnehmen. Die große Masse bekommt davon gar nichts mit. Dumm wird es nur, wenn die negativen “Schlagzeilen” in der Google-Trefferliste auftauchen wenn man den Firmennamen eingibt und das vielleicht sogar über einen längeren Zeitraum. Oder wenn die Sache in die großen Medien überspringt. Das fängt dann mit Onlineausgaben von Spiegel/Focus usw. an und kann sich auch in den Printbereich ausdehnen.

Im Bereich social web, in den die Firma ja investiert hat, ist dieses Interview erst mal ein GAU. Kann aber auch eine Chance sein. Eine persönlich Stellungsnahme ist angekündigt. Warten wir mal ab. Vielleicht ist es ja auch eine geschickte virale Kampagne.

Links zum Thema:

Update 07.05.2010 Alles wieder Gut:

So, Herr Grupp hat einen offenen Brief an die Social Media Gemeinde auf Facebook veröffentlicht und auch innovativ.in hat schon wiederum darauf reagiert.

So wurde das Interview wohl verkürzt veröffentlicht. Was ich und wohl auch viele andere überlesen haben: In der Überschrift zum Interview stand: “Auf den Punkt gebracht”. Schön wäre aber noch ein Hinweis gewesen, dass das nur eine verkürzte Version des Interviews war.

Trotz der scheinbaren Abneigung gegen das Internet hat er doch korrekt reagiert. Er hat nicht, wie es in vielen anderen Fällen schon passiert ist, seine Anwälte losgeschickt um innovativ.in und alle die darüber gebloggt oder getwittert haben zu verklagen. Er hat seine Meinung auch nicht um 180 Grad gedreht, sondern seine Standpunkte erklärt. Ich glaube ihm sogar, dass er diesen offenen Brief persönlich geschrieben hat und nicht seine PR-Agentur. Jetzt kann er sich sein T-Shirt anziehen mit dem Aufdruck: “I survived a shit storm”. :-)

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Heute ist der 4. Mai und heute gedenkt die Internetgemeinde der legendären Simultanübersetzung von N24 – hier zu sehen.

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Rating: ★★★★☆ Küss den Frosch Habe extra auf die deutsche Bluray gewartet, damit ich die englische und deutsche Tonspur habe. In den Trailern klangen die deutschen Stimmen nicht so toll. Und auch die Songs sind ja eingedeutscht, was bei der Musik doch wohl recht schwierig war. Die deutsche Tonspur wollte ich haben wegen Bill Ramsey und Marianne Rosenberg in den Nebenrollen. Die deutschen Songs kann man eigentlich komplett vergessen. Das ist amerikanische Musik und die deutschen Texte und Sänger lassen keine Stimmung aufkommen. Aber Bill Ramsey und überraschender Weise auch Marianne Rosenberg glänzen in ihren Sprechrollen. Cassandra Steen und vor allem Roger Cicero (lausig) aber leider nicht. In der englischen Version ist es aber ein gelungenes neues Disney-Musical.

Rating: ★★★★½ Westworld Musste ich einfach mal meiner Sammlung hinzufügen. Dieser Film aus den 70ern inspirierte schließlich die Macher vieler anderer Filme.

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Siehe Update auf meinen Artikel vom 10.11.2009: Diner Road

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Am Freitag sind wir in Sassnitz auf Rügen angekommen. Wir haben eine kleine Ferienwohnung gemietet inkl. Stellplatz in der Tiefgarage, Kinder-Bett und -Buggy. Die Wohnung macht einen guten Eindruck. Am Freitag waren wir dann nur noch Einkaufen. Ein Netto-Markt ist in der Nähe.

Samstag besuchten wir die Hafenpromenade. Sonntag war das Wetter schlecht. Wir blieben in der Wohnung und faulenzten.

Steg bei Sassnitz

Ostsee Sassnitz

Montag machten wir uns auf nach Kap Arkona. Es war kalt und nebelig, so dass wir an der Steilküste die Aussicht nicht genießen konnten. Das Auto muss man stehen lassen, um dann die Ausflugsziele wie die Leuchttürme und das Fischerdorf Vitt zu Fuß oder per Tuff-Tuff-Bahn zu erreichen. Wir fuhren mit der Bahn zu den Leuchttürmen und gingen zu Fuß zum Fischerdörfchen Vitt. JJ haben wir getragen, weil wir den Buggy nicht mitgenommen hatten. Am nächsten Tag hatte ich Muskelkater. Mit der Bahn ging es dann zurück zum Parkplatz.

(Weitere Fotos lade ich später hoch. Habe hier nur EDGE-Geschwindigkeit)

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