Gourmetmeile Minden 2013
Das Motto der diesjährigen Gourmet-Meile in Minden lautet “Die guten alten Zeiten”. Die Veranstaltung findet vom 19. bis 21.07.2013 auf dem Mindener Marktplatz (Innenstadt) statt.
Bisher inoffiziell bestätigt laut jeweils eigenen Angaben im Web: Teilnahme Victoria Hotel und Hotel Grosse Klus. Die Band “Brisant” spielt am 21.07.2013 um 17.00 Uhr.
Rückblick: Gourmetmeile 2012 – Carnevale
- Programm 2012
- Fotos, Videos und weitere Berichte von der Gourmetmeile 2012
- Die Gewinner der Gourmetmeile 2012
- Das Rezept zum Gewinner-Dessert “Samba im Mund”
- Das habe ich gegessen
- Hintergrund: Gespräch mit Herrn Meya – Jurymitglied
- Hintergrund: Gespräch mit Herrn Jens-Uwe Müller – Gewinner des letzten Jahres
- Hintergrund: Interview mit Herrn Dr. Sander – Veranstalter
- Hintergrund: Interview mit Herrn Klemme – EDEKA center Minden
- Wie Sven und ich rausgeflogen sind
Die Gourmetmeile in Minden, mit Musik, Tanz, Theater und natürlich den kulinarischen Überraschungen, fand 2012 am 6. bis 8. Juli statt. Sie stand unter dem Motto “Carnevale”.
Den Gourmet-Flyer 2012 / Programmheft / Speisekarte / Standübersicht (PDF) findet man auf den Seiten des Veranstalters Minden Marketing.
Freitag 12.00: Beginn der Gourmetmeile
Freitag 18:00: Parade – Samba, kinetische Kostüme
Freitag 18:45: Peppermint Petty – Rock, Pop, Funk, Soul
Freitag 22:30: Parade – Canevale mit illuminierten Kostümen
Freitag 00:00: Ende der Gourmetmeile, aber After-Patry im Victoria-Hotel
Samstag ab 12:00: Kinderprogramm
Samstag 16:00: SoftBarJazz – Bar-Jazz-Evergreens
Samstag 17:30: Voice con Carne – A-Cappella-Gruppe
Samstag 18:30: SoftBarJazz - Bar-Jazz-Evergreens
Samstag 19:30: Show - Venezianische Kostüme
Samstag 20:15: Show – Carneval de Brasil: Samba, Kostüme, Trommler, Akrobaten
Samstag 21:00: Show - Venezianische Kostüme
Samstag 21:20: Show – Carneval de Brasil: Samba, Kostüme, Trommler, Akrobaten
Samstag 00:00: Ende der Gourmetmeile, aber After-Patry im Victoria-Hotel
Sonntag 11.00: Ernst-Johann-Original Jazz-Band
Sonntag ab 12.00: Kinderprogramm
Sonntag 15.00: Familienprogramm – Clowns, Crime, Comedy
Sonntag 16:45: Spaßiges Kochen mit Rob, Rainer & Co.
Sonntag 17:30: Voice con Carne – A-Cappella-Gruppe
Sonntag 19:00: Siegerehrung
Sonntag 20:00: Ende der Gourmetmeile
Die Gewinner der Gourmetmeile 2012
Die Fachjury bewertete folgende Gerichte auf die ersten drei Plätze:
Platz 1: “Samba im Mund” vom Hotel Bad Minden, die Sorbet-Nachspeise. Da lag ich mit dem Superlativ “phantastisch” (s.u.) ja wohl nicht ganz so falsch. Obwohl ich ja nur ein einfacher Besucher der Gourmetmeile bin und weder Feinschmecker noch Gourmet. Aber anscheinend können auch “normale” Leute mit ihrer Meinung ab und zu ganz treffende Empfehlungen abgeben. Das Rezept zu dem “Mango-Sorbet mit Minzpesto und Kokosschaum” findet man hier.
Platz 2: “Prinz, Bauer & Jungfrau” vom Victoria Hotel. Dieses Gericht hatte auch glaube ich die längste Beschreibung auf der Karte: Ziegenkäseschnecke mit feinem Akazienhonig und Ruccolakern, Lachs-Zanderterrine mit jungem Blattspinat, Geflügel-Curry-Terrine im Parmaschinkenmantel. Diese Vorspeise war leider nicht unter den Gerichten, die ich probiert habe.
Platz 3: “Palazzo Ducale” vom Hotel Restaurant Grosse Klus (s.u.). Die gefüllten Raviolis waren hausgemacht, was für dieses Event mit einer hohen Schlagzahl an Portionen schon einiges an Aufwand bedeutet haben muss. Die Mühe hat sich aber gelohnt. Denn da erster und zweiter Platz von einer Nach- und einer Vorspeise belegt wurden, ist dies dann das beste Hauptgericht in der Jurybewertung.
Glückwunsch an alle Gewinner!
Das habe ich gegessen
Mindener Feinkosthaus
Chicken-Sticks zusammen mit Cajun Gambas-Garnelen und Maisbrot vom Mindener Feinkosthaus. Die Garnelen wurden mit Schale zubereitet, dadurch bekommen sie einen besseren Geschmack. Auch die Sticks mit Huhn schmeckten sehr gut, besonders mit dem Dipp. Das Maisbrot war frisch. Ich hätte gerne ein bisschen mehr Dipp für das Brot gehabt, also weil das Brot toll war und weil der Dipp toll war.
Eine geschichtete Quarkspeise im Glas, auch vom Mindener Feinkosthaus. In der Mitte ein Bananenkompott mit echtem Rum. Auch sehr lecker. Dieses Dessert bekamen wir freundlicherweise unverlangt kostenlos präsentiert.
Weiter unten im Text findet man auch ein Interview mit Herrn Müller vom Mindener Feinkosthaus, welches wir im Vorfeld der Gourmetmeile aufgenommen haben. Das Feinkosthaus ist der Jury-Gewinner des letzten Jahres.
Grosse Klus
Ferkelbäckchen sind vielleicht nicht jedermanns Sache, es sind nämlich wirklich die Wangen. Wer aber Geschmortes mag, sollte das unbedingt einmal probieren. Sehr zart und mit einer schönen Soße. Dazu gab es Kartoffelmousseline. Darunter konnte ich mir nichts vorstellen, als ich das gelesen habe. Das ist aber wohl so ein Art luftiges Kartoffelpüree.
Hausgemachte gefüllte Ravioli-Taschen mit Papaya-Tomanten-Salat und frischen, gebratenen Jakobsmuscheln auch von dem Restaurant Grosse Klus. Einer Bekannten, die viel mehr vom Essen versteht als ich, hat das auch sehr gut gefallen.
Nachtrag: Dieses Gericht bekam den dritten Platz der Fachjurybewertung.
Victoria Hotel
Fleisch von einem jungen Masthuhn gefüllt mit Stückchen einer spanischen Chorizo-Wurst vom Victoria Hotel. Dazu Reibekuchen und Spinat. Der Rotweinspinat mit Rosinen war sehr interessant und schmeckte echt lecker.
Hotel Bad Minden
Dreimal frisch geröstetes Baguette unterschiedlich belegt mit Tomate-Basilikum, Thunfisch-Paprika-Tunke gab es als Vorspeise beim Hotel Bad Minden. Und eins mit einer Avocado-Paste, Chorizo-Stückchen und einem Süßkartoffel-Chip. Drei unterschiedliche appetitliche Sachen mit Liebe zum Detail in einer Vorspeise. Kann ich nur empfehlen. Und ich schreibe das nicht, weil wir das spendiert bekommen haben. Mir ist es immer etwas unangenehm, wenn wir nichts bezahlen müssen. Aber der Chef kannte uns vom letzten Jahr und hat wohl auch den Blog gelesen und freute sich, dass er uns das präsentieren und erklären konnte und wir freuten uns auch. Der Stand selbst viel positiv auf. Es wurden Kostüme, Perücken und Masken getragen.
“Samba im Mund” ist ein durchaus treffender Name für diese Nachspeise, auch vom Hotel Bad Minden. Wieder ein phantastisches Sorbet, dieses Mal Mango. Dazu dieser Kokosschaum mit den großen Blasen und ein süßes Minzpesto.
Nachtrag: “Samba im Mund” wurde von der Fachjury als bestes Gericht der Gourmetmeile 2012 ausgezeichnet. Das Rezept dazu gibt es hier.
Hotel Restaurant Schäferhof
Dieses Gericht gab es auf dem Stand Hotel Restaurant Schäferhof letztes Jahr auch schon. Es wurde aber verbessert. Die Entenbrust war so, wie in der Karte beschrieben und ich meine das positiv. Der Rösti, sehr viel besser da hausgemacht und die Linsengemüsebeilage schmeckte dieses Jahr auch besser. Vielleicht durch die Jury oder durch Gäste-Feedback oder vielleicht auch aus eigenem Antrieb wurde etwas verbessert. So sollte es sein. Das finde ich eine gute Sache.
Fotos, Videos und weitere Berichte
- Meine Fotos von der Mindener Gourmetmeile 2012
- Nachbesprechung der Gourmetmeile 2012 zum Lesen beim Culinaricast-Blog
- Nachbesprechung der Gourmetmeile 2012 zum Anhören als Podcast (ab Minute 32:20), auch beim Culinaricast
- MT-Online Fotostrecke und Video
- Video über die Gourmetmeile 2012 bei TREND TV
- Fotogalerien von WEZ zur Gourmetmeile 2012
- Die Jurybewertung auf MT-Online
Hinter den Kulissen der Mindener Gourmetmeile 2012

Klaus Meya – Jurymitglied
Wir haben mit dem Jury-Mitglied und versierten Hobbykoch Klaus Meya gesprochen. Uns interessierten die Kriterien und der Ablauf der Jurybewertung. Aber es gibt auch andere interessante Sachen zu hören, zum Beispiel warum Gerichte aus Kuwait mit Kamel- und Hammelfleisch wahrscheinlich kein Renner auf der Mindener Gourmetmeile wären und was er inkognito auf der Meile erlebt hat.
Gespräch mit Klaus Meya – Jurymitglied

Jens-Uwe Müller – Mindener Feinkosthaus
Sven, vom Culinaricast, und ich führten ein Gespräch mit dem Jury-Preis-Gewinner des letzten Jahres Jens-Uwe Müller vom alteingesessenen Mindener Feinkosthaus. Herr Müller berichtet über seine diesjährigen Vorbereitungen, wie er sein Menü in das Motto “Carnivale” eingepasst hat, wie er als Quereinsteiger die Meile letztes Jahr gewonnen hat, obwohl er sich bei der Anzahl der Essen verschätzt hatte und was für ihn der Begriff Gourmet bedeutet. Er erklärt den Unterschied zwischen einer Industrie- und einer Feinkost-Nudel und warum er kein Schischi auf der Menükarte mag. Verdient er auf der Gourmetmeile richtig Geld? Und was ist der Unterschied zwischen einem Longdrink und einem Cocktail.
Foto-Update: Herr Müller beim Probekochen zu Hause. Sehr sympathisch und durchaus bekannt: Auf dem Weg zur optimalen Abstimmung und Präsentation liegt das Chaos – auch beim Feinschmecker.
Gespräch mit Jens-Uwe Müller – Gewinner des letzten Jahres

Dr. Jörg-Friedrich Sander – Minden Marketing GmbH
Ich führte ein Interview mit dem Geschäftsführer der Minden Marketing GmbH, dem Veranstalter der Mindener Gourmetmeile. Hier erfahren Sie zum Beispiel wie die Gourmetmeile entstand, welche Aufgaben die Partner haben, warum der WEZ-Weinstand Kult ist, ob sich das Konzept alleine trägt, wie die teilnehmenden Gastronomen ausgewählt werden, ob die Veranstaltung nur für Feinschmecker gedacht ist und wie der Begriff Gourmet in der Gourmetmeile zu verstehen ist. Herr Dr. Sander beschreibt auch das Rahmenprogramm, auf das ich persönlich sehr gespannt bin, weil es da bestimmt viel zu fotografieren geben wird.
Interview mit Dr. Jörg-Friedrich Sander – Veranstalter

Stefan Klemme – Marktleiter E center Minden
Sven war im E center Minden und hat den Martkleiter Stefan Klemme zur Gourmetmeile interviewt. Wir erfahren Interessantes über den Zündfunken der Meile, die Rolle der EDEKA und wie der E center Minden auf der Veranstaltung vertreten sein wird. Auch Herr Klemme wird natürlich befragt, was für ihn der Begriff Gourmet bedeutet und worauf er sich besonders freut.
Interview mit Stefan Klemme – EDEKA center Minden
Standverbot erhalten
Ein Gastronom der Gourmetmeile 2012 hat von seinem Hausrecht Gebrauch gemacht und mich gebeten seinen Stand zu verlassen. Grund war eine zurückliegende Kritik über sein Essen hier im Blog.
Seit 2008 berichte ich u.a. über die Gourmemeile als Privatmensch in diesem nicht kommerziellen Hobby-Blog. Was mir gefallen hat und was mir nicht so toll gefallen hat. Seit der Gourmetmeile 2011 auch zusammen mit dem Sven vom Culinaricast. In einem drei Jahre alten Blogbeitrag hatte ich geschrieben:
“Als selbsternannter Aioli-Experte muss ich noch anmerken, dass das Aioli Industrieware war. Schmeckte wie Thomy-Mayonaise aus der Tube mit Knoblauch.”
“Als selbsternannter Aioli-Experte” ist natürlich ironisch gemeint – es gibt halt keine offiziellen Aioliexperten und selbsternannte Experten sind halt keine Experten. Insgesamt ist der Satz auch nicht als Tatsachenbehauptung zu verstehen, sondern als eine Meinungsäußerung.
Als der Sven und ich dann am Freitag zu diesem Stand gingen gab es eine große Aufregung. Wir bekamen sofort ein Standverbot. Es ging hauptsächlich um diesen o.g. Satz. Das Aioli sei doch selbst gemacht. Eine Berichterstattung über diesen Gastronom und sein Angebot in diesem Blog ist von ihm nicht erwünscht. Es wurde mir darüber hinaus mitgeteilt, dass man sich über mich bei dem Geschäftsführer des Veranstalters der Gourmetmeile beschwert hat.
Für mich kam das überraschend, weil nicht mit mir direkt Kontakt aufgenommen wurde, obwohl ich hier unter meinem Realnamen schreibe, meine E-Mail-Adresse im Impressum steht und es auch eine Kommentarmöglichkeit unter jedem Blogartikel gibt. Eine einfache und direkte Kontaktaufnahme, die auch schon vor drei Jahren möglich war, fand also nicht statt. Ich empfand den Standverweis und das, vorsichtig formuliert, erregte Gespräch direkt am Stand vor allen Gästen und kurz vor dem Rundgang der geladen Presse als Überreaktion.
Ich habe mich trotzdem entschlossen nicht nur alles über diesen Teilnehmer, sondern alle Kritiken, die nicht positiv genug ausfallen zu entfernen. Ich mache das hier aus Spaß an der Freude und ich möchte deshalb keinen weiteren Ärger haben.
Es wurde auch bemängelt, dass ich quasi inkognito, ohne mich vorzustellen, einfach dort Essen kaufe und darüber dann im Internet meine Meinung schreibe. Dazu möchte ich sagen, dass ich natürlich sage, wer ich bin und was ich da mache, wenn ich angesprochen werde. Allerdings möchte ich so bedient werden und ich möchte die gleichen Portionen bekommen wie alle anderen Besucher auch. Ich erwarte und verlange auch keine kostenlosen Portionen. Im Übrigen ist das meiner Meinung nach eine alltägliche Sache. Das Internet ist voll von Meinungen, die Kunden nach einem Kauf abgegeben haben. Zum Beispiel auf Portalen wie Restaurant-Kritik.de oder qype.com,









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