Externer Link zum Weserspucker-Artikel

Lieber Weserspucker,

vielleicht hätten Sie mal, bevor Sie so einen Unfug verzapfen, ins Internet geschaut und sich ein bisschen über die Piratenpartei informiert, so wie es echte Journalisten machen (sollten).

Die Piraten sind eine Partei, die sich für die Bürgerrechte einsetzt. Das  Thema Bürgerrechte ist gerade sehr aktuell. Die Datenskandale der Telekom und anderer, das vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärte Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung, das von der Koalition ausgesetzte Zugangserschwerungsgesetz. Man sieht also, den Unfug im Internet haben andere gemacht.

Ein weiteres Bürgerrecht ist die Unschuldsvermutung. Das bedeutet, solange jemand nicht von einem Gericht für schuldig befunden wurde, ist er als unschuldig anzusehen. Dies gilt für jeden Bürger, auch für den Herrn Tauss. Deshalb kann man ihm auch nicht den Eintritt in die Piratenpartei verwehren. Und mit offenen Armen geschah dies auch nicht. Es gab innerhalb der Partei auch viele kritische Stimmen.

So wie ich es verstanden habe geht es bei Herrn Tauss auch nicht darum ob er pädophil ist, sondern ob er im Rahmen seiner Ermittlungen und Untersuchungen im pädophilen Umfeld als Bundestagsabgeordneter solches Material sammeln und zum Tauschen anbieten durfte oder nicht.

Die Piraten selbst wollen gerade nicht, wie die Frau von der Leyen das gerne im Wahlkampf 2009 angedeutet hat, die Pädophilen unterstützen. Die Piraten wollten, genau die die FDP, dass Kinderpornographie im World Wide Web gelöscht wird, statt nur den Zugriff zu erschweren.

Und wenn die Wahlplakate stören: Pech, es kommen noch viele, viele von den anderen Parteien hinzu. Aber sie verschwinden auch alle wieder nach der Wahl. Aber wie kann ich den Weserspucker abbestellen? Der landet nämlich ungefragt zusammen mit dem MT bei mir im Briefkasten. Den Weserspucker empfinde ich nämlich als überflüssigen (Werbe-) Müll am Wegesrand.

Nachtrag 08.03.2010: Twitter-Hash-Tag zum Thema: #weserspucker

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4 Antworten zu “Der intolerante Weserspucker”
  1. Boomel sagt:

    Das ist ein satirischer Beitrag, jede Aufregung über diesen unter Drogen stehenden Freizeitredakteur macht dir nur den Magen kaputt :)

    Ich hab auch mal den Geschäftsführer angeschrieben und ihm für diesen satirischen Beitrag gedankt und auch auf das Drogenproblem in seiner Redaktion hingewiesen. Außerdem mit dem Hinweis das sollten sich wirklich Verstöße gegen die Plaktierungsvorschriften finden, sich dei lokalen Piraten mit Sicherheit über eine Berichterstattung freuen wenn sie den Fehler wieder gutmachen.

    Einfach lollig das ganze :)

  2. Habe ich gar nicht als Satire wahrgenommen. Das hier ist Satire: http://www.youtube.com/watch?v=hJvPR99O7h0

  3. [...] vollständigen Kommentar kann man hier lesen. Lesenswert ist der Blogeintrag von Oliver Hallmann. var addthis_language = 'en'; KategorienMedien Tags: Blog, Journalismus, Minden, Politik, [...]

  4. Olaf sagt:

    Mein Papa hat mal eine Anzeige bei der Mindener Polzei eingereicht wegen Umweltverschmutzung. Als die Jungs dann da waren, drückte er ihnen einen Stapel Werbeprospekte und den Weserspucker in die Hand mit den Worten: “Jede Woche stecken mir Leute ungefragt Ihren Papiermüll in den Briefkasten, die möchte ich gerne anzeigen wegen Umweltverschmutzung!” Natürlich sind die braven Wachtmeister nicht darauf eingegangen und rieten ihm, sich mit den Herausgeber bzw. dem Prospektverteiler in Verbindung zu setzen. Was natürlich nichts gebracht hat. Und dafür wird in Südamerika der Regenwald abgeholzt…

  5.  
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