Das Protest-T-Shirt

Letzten Monat war ich mit Familie in Hamburg zur Anti-Atomkraft-Groß-Demo. Da mein kleiner Sohn auch mit dabei war, wollte ich ihm ein T-Shirt passend zu diesem Anlass spendieren. Um eines online zu bestellen war es schon zu spät. Aber es gibt ja zahlreiche Print-Shops, die kurzfristig eines anfertigen können. So dachte ich jedenfalls.

Vor ca. 20 Jahren habe ich schon einmal ein T-Shirt bedrucken lassen. Es sollte ein originelles Geburtstagsgeschenk sein. Ich mache ein Foto (in Farbe), damals noch analog, ließ es entwickeln, brachte es zu einem Print-Shop und bekam kurze Zeit später mein T-Shirt (in Farbe).

Jetzt, 20 Jahre später, so dachte ich, würde es zumindest genauso unkompliziert sein. Schließlich hat sich die Technik ja weiter entwickelt. Natürlich habe ich nichts fotografiert, sondern ich habe mir ein Motiv im Internet ausgesucht. Auf einer Anti-Atomkraft-Seite fand ich Plakate zum Selber-Ausdrucken mit Kindermotiven. “Ponys statt Atommüll” stand auf dem Plakat, darüber eine Kinderzeichnung von einem Pony. Meine Frau fand das niedlich. Ich hätte lieber “Atomkraft ist Moppelkotze” genommen, aber na ja.

Ich ging zum nächst liegenden Print-Shop und informierte mich. “Ja, im Moment haben wir keine Farb-[irgendein-Fachausdruck] mehr.” Ich: “Aber schwarz-weiß können sie doch?” – “Ja, kein Problem”, antwortete der Mann hinter dem Tresen. “Wie lange wird das dauern?”, frage ich. “Ca. eine Stunde”, bekam ich als Antwort. “In welchem Format brauchen sie es?”, und ich meinte das Dateiformat. “Am besten PDF.”, und ich hakte nach: “Welche Auflösung?”. “So gr0ß wie möglich.” Das fand ich schon zu ungenau. Welche dpi-Auflösung hat schon ein Stoff-T-Shirt? Ist doch kein Hochglanzdruck. Aber gut. “Welche T-Shirt-Größe?”, frage der Mann. “Haben Sie ‘S’?”, fragte ich zurück. “Nein, kann ich aber bestellen.” Ja, bestellen kann ich mir den ganzen Kram auch passend im Internet, aber ich antwortete: “Gut, ich besorge eins.” Und das war auch kein Problem. Hagemeyer, 2 Stück, 15 Euro.

Ich nahm die Pony-Vorlage aus dem Internet und unser Grafiker bastelte in der Mittagspause auf meinen Wunsch hin eine Anti-Atomkraft-Sonne in s/w darunter. Dauerte 3 Minuten. Er fragte noch:  “s/w oder monochrom?” Ich dachte an die 20 Jahre Technologiefortschritt und war mir sicher, dass schwarz-weiß, also Graustufen kein Problem darstellen würden. “Wie soll ich das abspeichern?”, fragte er mich noch. Ich: “PDF, 600 dpi, wird ja wohl reichen”.

Zweiter Besuch im Print-Shop am nächsten Tag. “Datei kann nicht gelesen werden. Zu groß.”  So viel zu “so groß wie möglich”. Na gut, auf einem moderneren PC ging es dann.  Aber dann der Print-Shop-Mann: “Nee, Graustufen gehen gar nicht”. Ich sagte:  “Hm, gut, ich lasse das noch mal überarbeiten.” Zurück im Büro wollte ich den Grafiker nicht wieder belästigen und so entfernte ich einfach die Anti-Atomkraft-Sonne. Also hatte ich nur noch den Schriftzug und das Pony in monochrom.

Am nächsten Tag, Freitag, Samstag war die Demo, ging ich wieder zum Print-Shop. “Ja, dürfen wir bei der Schrift auch eine ähnliche Schriftart benutzen? Das wird sonst schwierig.” Ich: “Warum?” – “Ja, das müssen wir sonst vektorisieren. Und das Pony-Bild wird auch schwierig.”

Ich bin dann erst mal raus – eine Rauchen. Dann wieder rein und meinte. “Also im Internet gibt es das Original-Plakat als Vektorgrafik in PDF. Sie müssten halt nur alles bis auf das Pony und den Schriftzug löschen.” – “Ja, super, kein Problem. Bis wann brauchen sie das?” “Heute!”, meinte ich, “Morgen ist ja die Demo.” “Oh, das wird schwierig.”, bekam ich zu hören.  So viel zu “ca. eine Stunde.” Um 18 Uhr sollte ich wieder kommen.

Kurz vor 18 Uhr – wieder zum Print-Shop: “Ist noch nicht fertig.” Ich: “Kein Problem. 15 Minuten? Ich kann ja mal eine Runde drehen. Möchte nur nicht vor verschlossenen Türen stehen später.” – Er: “Ja,  kein Problem, ich bin hier im Laden.” Also ging ich noch ein Bier trinken an der Hufschmiede. Als ich zurück kam meinte er: “So, ist fertig, aber das mit dem Pony-Bild haben wir nicht hin bekommen.” Also, ich wollte ein Pony, den Slogan und eine Anti-Atomkraft-Sonne und ich bekam nur ein T-Shirt mit einem simplen Schriftzug und kann froh sein, dass es der Original-Schriftzug war. Aber egal. Ich blieb ruhig. Ich hatte ja wenigstens etwas bekommen. Er kam mir auch mit dem Preis etwas entgegen.

Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Hamburg. “Hast du das T-Shirt?”, fragte ich meine Frau. “Ja, habe ich.”, antwortete sie mir und folgte mir mit T-Shirt und Kind zum Auto. Bei der ersten Pinkelpause fiel uns auf, dass das T-Shirt nicht da war.

Nun tut es mir ja Leid, dass meine Frau meinen Ärger abbekommen hat. Aber bis dahin war ich ja ganz ruhig geblieben. Nun war das T-Shirt nicht auffindbar und da war ich schon etwas verärgert, um es mal vorsichtig auszudrücken. Ich habe mich dann auch wieder beruhigt, soweit das im Stau kurz vor dem Elbtunnel möglich war.

Nach der Heimkehr fand ich das T-Shirt im Garten. Auf dem Weg zum Auto hatte meine Frau es verloren. Pech. Am 26.04.11 (Oster-Dienstag) gibt es einen Friedensmarsch um 14:30 ab Marktplatz in Minden mit Anti-Atomkraft-Demo. Dann, hoffe ich, kann das T-Shirt doch noch einmal zum Einsatz kommen. Allerdings ist Größe “S” natürlich viel zu groß. Damals sollte er es ja über der Winter-Jacke tragen. Heute haben wir über 20 Grad.

 

Korrekte Demo-Bekleidung…

… ist heute angekommen. Den Kapuzenpulli für kaltes Wetter und das T-Shirt für warmes Wetter.

Mein Kollege meinte, die Größe L würde bei mir etwas spannen. Worauf ich antwortete: “Das muss so sein, sonst kann man ja den Schriftzug nicht richtig lesen.”

Montag dann, 18.00 bis 18.30 Uhr auf dem Marktplatz in Minden. Mahnwache für den Atomausstieg. Und Ostermontag beim AKW Grohnde.

Mindener Atomkraftgegner bei e.on-Veranstaltung

Wer heute nicht auf der Anti-Atomkraft-Mahnwache in Minden war, der hat etwas verpasst.

Wie jeden Montag trafen sich die Atomkraftgegner um 18.00 Uhr auf dem Marktplatz in Minden. Zur gleichen Zeit fand eine e.on-Veranstaltung in der Bürgerhalle statt. Unser “Lieblings-Atomkraft-Provider” versuchte sein Image mit einer Informationsveranstaltung zum Thema Energiesparen aufzubessern.  Also entschloss man sich relativ spontan diese Veranstaltung zu besuchen.

Zuerst wurde vor der Bürgerhalle demonstriert. Dann fragte eine engagierte Dame “Wollen wir rein gehen!” und natürlich wollten wir. Was wir vorfanden war Bürgermeister Buhre an einem Rednerpult vor einer aufwendig beleuchteten e.on-Werbung. Er begrüßte die Demonstranten, die ihren Unmut erst einmal durch Gesänge und Pfeifen zum Ausdruck brachten.

Herr Buhre bemühte sich zu erklären, dass er ja auch schon gegen Atomkraft demonstriert habe. Das glaube ich ihm sogar, aber in dem Szenario vor der e.on-Werbung wirkte es doch etwas peinlich. Auf Nachfragen der Bürger, woher denn die Stadt Minden ihren Strom beziehe,  nuschelte er den Namen e.on, betonte dann aber, dass die Frage der städtischen Stromlieferanten bald diskutiert werden würde.

Herr Buhre lud die Demonstranten ein zu bleiben und an einer Diskussion teilzunehmen. Eine nette Geste. Wie ich erfuhr, war er auf der 1. Mahnwache in Minden dabei und danach im Urlaub. Vielleicht war es für einige (jedenfalls für mich) etwas überraschend ihn vor diesem e.on-Plakat zu sehen. Jedenfalls verließen die meisten Demonstranten die Bürgerhalle  und  vor dieser wurde dann diese bizarre Begegnung noch einige Zeit diskutiert.

 

Erhöhung der Elternbeiträge vorerst vom Tisch

Elternproteste bewirken Umdenken bei Mindener Politik

Die Pläne der Stadt Minden, die Beiträge für Kindergärten um 5% anzuheben, sind vorerst vom Tisch.

Nach den Elternprotesten im Dezember vergangenen Jahres meldeten sich Mindener Eltern erneut zu Wort. Vor der gestrigen Sitzung (30.3.) des Jugendhilfeausschusses im Anne Frank Kreativzentrum fanden sich betroffene Eltern mit ihren Kindern ein, um der Politik ihre Ablehnung gegen dieses Vorhaben zu demonstrieren und der Vorsitzenden des Ausschusses Elke Kehrer das Ergebnis einer Mailing-Aktion zu übergeben. Alle Elternräte Mindener Einrichtung waren darin aufgerufen, ihre Ablehnung gegen die Erhöhungspläne zu bekunden. Elternräte aus 26 der derzeit 33 Einrichtungen erklärten den Bestrebungen der Mindener Politik in dieser Mailing-Aktion eine Absage. In diesen Einrichtungen werden 1.806 Kinder betreut.

Der Jugendhilfeausschuss empfahl daraufhin gestern der Stadtverordnetenversammlung, die Maßnahmen zur geplanten Beitragserhöhung in Kindergärten aus dem Haushaltssicherungskonzept zu nehmen. Der neue Beschlussvorschlag zur Entfernung der Maßnahme aus dem Haushaltssicherungskonzept wurde einstimmig angenommen.

Mindener Eltern werden nun die Wahl eines Stadt-Elternrates in die Wege leiten, um so zukünftig die Interessen der Eltern noch besser vertreten zu können.

 

Über 1400 Tweets in 2 Jahren

Dieses Blog gibt es seit August 2006. Über 390 Blogeinträge habe ich bisher geschrieben. Im März 2009 habe ich angefangen zu twittern. Über 1400 Tweets (Kurznachrichten) in zwei Jahren sind zusammen gekommen.

Twittern geht schneller und einfacher, als einen Blogeintrag zu erstellen. Ich nutze es daher heftig als eine Art Mikro-Blog. Wer regelmäßig mitlesen möchte, muss dazu nicht zwingend einen Twitter-Account haben. Unter http://twitter.com/ollyyh kann jeder ohne Anmeldung meine Twitter-Nachrichten lesen. Auch über neue Artikel im Blog wird über Twitter informiert.

Wer einen RSS-Reader hat kann auch meine Twitter-Nachrichten darüber verfolgen. Die RSS-Adresse lautet: http://twitter.com/statuses/user_timeline/23960682.rss.

Natürlich kann man sich auch kostenlos bei Twitter anmelden und dann darüber mir und anderen folgen und selber twittern.

 

Diesmal nicht ohne mich

1986, zur Zeit der Tschernobyl-Katastrophe, war ich 17. Damals waren wir natürlich auch alle geschockt. Auf Anti-Atomkraft-Demos bin ich aber nicht gegangen. Das habe ich damals anderen überlassen. Jetzt bin ich 41, verheiratet und habe einen kleinen Sohn. Wieder gab es einen dieser überaus seltenen und eigentlich völlig ausgeschlossenen Super-GAU. Diesmal nicht irgendwo in Russland, sondern im Hochtechnologieland Japan. Unterstützung und Hilfe für alle Betroffenen der Katastrophe steht natürlich im Vordergrund. Aber ich denke es ist auch jetzt gerade die Zeit gegen die Atompolitik unserer Regierung zu demonstrieren. Dieses Mal bleibe ich nicht auf dem Sofa sitzen. Gestern war ich in Minden dabei und ich fahre auch zur nächsten Großdemo. In 15 Jahren fragt mich vielleicht mein Sohn, was ich denn damals gegen diesen Atom-Dreck unternommen habe…

Übrigens: Abwählen kann man jetzt schon: Stromanbieter wechseln! Robin-Wood hat Ökostrom-Anbieter getestet. Ein Wechsel ist einfach und unkompliziert. Ich beziehe meinen Strom bei Greenpeace-Energy. Zur Zeit 24,80 Cent/kWh und 8,90 Euro Grundgebühr/Monat.

Weitere Infos:

 

 

Was ist denn so schlimm? [Update]

[Update 13.04.2011: Rechtsanwalt Udo Vetter beschreibt in seinem Blog ein weiteres mögliches Szenario.]

Unser neuer Innenminister, der Herr Friedrich, will mehr Überwachung und die Vorratsdatenspeicherung schnell wieder “einschalten”. Im Freundes- und Bekanntenkreis kam das Thema kürzlich auch zur Sprache und ich war überrascht, wie wenig technisches doch darüber bekannt ist. Ich habe mal die Fragen aus  unterschiedlichen Gesprächen zu einem fiktiven, hoffentlich erklärenden Dialog zusammengefasst.

Fünf Leute sitzen gemütlich zusammen und trinken ein Bier:

“Mit diesem Android-Smartphone können die  ja genau nachschauen, wo du überall warst. Ich will so ein Ding dann nicht haben!”

“Das geht auch mit jedem einfachen Handy von anno dazumal. Immer, wenn du telefonierst oder eine SMS schreibst oder bekommst, wird festgehalten, mit wem du Kontakt hattest und wo du zu der Zeit gerade warst. Bei den Smartphones fallen nur mehr Daten an, weil die ja fast ständig eine mobile Internetverbindung haben.”

“Ja, aber die sehen dann doch nur so ungefähr wo ich war, also den Standort des Funkmastes, worüber ich telefoniert habe.”

“Bei einer dichten Abdeckung, z.B. in Ballungsgebieten oder in großen Einkaufszentren, ist das aber schon ziemlich genau. Um der Trend geht ja hin zu mehr Funkzellen. Von Makro-Funkzellen mit einer Reichweite von 2-50km, über Micro-Funkzellen zu Pico-Funkzellen mit einer Reichweiten von unter 100m.  Nano- und Femtozellen gibt es aber auch schon. Die Technik schreitet voran…”

“Wir sind doch jetzt hier aber nicht in einem Ballungsgebiet. Da kommen doch Tausende auf eine Funkzelle. In der Masse geht doch der einzelne unter.”

“Erst einmal muss man nicht zwangsläufig in einer Makro-Funkzelle hängen, wenn man auf dem Dorfe ist. Um Funklöcher zu vermeiden, die Strahlenbelastung zu senken oder hohe Aufbauten zu vermeiden bieten sich auch in ländlichen Gebieten Mikrozellen an.”

“Die Tatsache, dass wir hier alle in einer Funkzelle eingeloggt sind, sagt doch nicht aus, dass wir fünf uns auch getroffen haben.”

“Es geht ja nicht um einzelne Daten, sondern um Profile. Wenn, wer auch immer Zugriff auf VDS hat, wissen möchte, aus welchen Gründen auch immer, mit wem ich mich wann und wo getroffen habe, hat er ja sechs Monate an Daten, die er auswerten kann. Ich habe euch doch allen eine Einladung per E-Mail geschrieben. Und jetzt seit ihr mit mir zusammen in der gleichen Funkzelle. Das fällt dann schon auf.”

“Ich habe aber gar nicht telefoniert.”

“Du hast aber gerade eine SMS bekommen. Da die mobile Kommunikation zunimmt, z.B. durch den berühmten Kühlschrank, der eine SMS sendet, wenn die Milch alle ist oder die zunehmende Verbreitung von Smartphones mit den entsprechenden Apps, wird die Überwachung per VDS immer lückenloser. Was ist wohl in drei Jahren?”

“Ich habe gar kein Handy.”

“Noch nicht. Außerdem treffen wir uns ja gerade hier bei dir. Du gehörst zu den fünf per Mail Eingeladenen und wir anderen sind alle in deiner Funkzelle. Wo werden wir wohl jetzt sein und wo wirst du wohl jetzt sein? Außerdem werden ja auch Festnetzdaten gespeichert. Wenn du zum Beispiel von zu Hause deine Frau auf dem Handy anrufst, wirst du wohl gerade zu Hause sein.”

“Oder es war mein Sohnemann.”

“Wird anhand der Kommunikationsprofile bei euch im Haus vielleicht als unwahrscheinlich eingestuft.”

“Was für ein Kommunikationsprofil?”

“Wochentag, Uhrzeit, Gesprächsdauer, Wählversuche, Kommunikationsart. Junge Leute schreiben mehr SMS. Kinder verwählen sich oft. Frauen quatschen länger. Und so weiter. Außerdem können die VDS-Daten ja mit weiteren Daten verknüpft werden. Ich schreibe vielleicht nach dem Treffen etwas in meinem Blog über Guttenberg. Dann haben wir uns vielleicht über dieses Thema hier auch unterhalten.”

“Da brauchen die aber viele Leute, wenn die das alles nachschauen und Profile erstellen wollen.”

“Deshalb gibt es ja Software dafür und die entscheidet nach bestimmten vorgegebenen Kriterien und Wahrscheinlichkeiten. Die Automatisierung stellt ja auch eine Gefahr da. Man denke an das Profiling der Wirtschaftsauskunfteien. Wohnst du da im falschen Stadtviertel bekommt du keinen Mobilfunkvertrag und solche Dinge.”

“Wir haben aber doch nichts zu verbergen. Kann doch nicht sein, dass wir da versehentlich in irgendeinen Fokus geraten.”

“Ist aber schon passiert auch ohne VDS. Je mehr Daten vorhanden sind, desto mehr Verknüpfungen sind theoretisch möglich. Deine Frau war doch mit ihrem Netbook und meinem UMTS-Stick in der Kur. Vielleicht läuft ja in vier Wochen einer von den Angestellten dort Amok und das VDS-Programm spuckt mich als Verbindungsmann aus, weil der Stick auf meinem Namen läuft, ich also anscheinend dort war und mit dem Kontakt gehabt haben könnte,in meinem Blog steht, dass ich in Indonesien geheiratet habe, Counter Strike spiele und das Mindener Freischießen so toll finde. Kann ja sein, dass das Programm das verdächtig findet.”

“Ist aber doch weit hergeholt.”

“Dann war ich halt zufällig mit einem Drogendealer in der gleichen Funkzelle, als der Drogen verkauft hat und ich habe kurz vorher auf dem Weg dorthin 100,- Euro am Geldautomaten abgehoben.”

“Na ja.”

Dann erstellt halt irgendein krimineller Mitarbeiter aus den VDS-Daten Profile, kopiert die auf DVD und verkauft die an Geschäfte, die dich dann mit personalisierten SPAM-Mails und Telefonverkauf nerven.”

“Das wäre in der Tat ein Skandal!”

“???”