Category Archives: Gesehen, Gehört, Gelesen
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Der Mongole Mal ein anderes Bild von dem Mann als dieser hier. Und tolle Landschaftsaufnahmen. - Rating:




All the boys love Mandy Lane Vorhersehbarer Slasher-Film mit typischen Effekten. - Rating:




The International Unlogische Handlung, blödes Ende. - Rating:




Garden State Lethargischer Zach Braff (Dr. “J.D.” Dorian aus Scrubs; Buch und Regie) geht nach Jahren zurück in seinen Heimatort zur Beerdigung seiner Mutter und muss mit Hilfe seiner alten Freunde und Natalie Portman seine Vergangenheit aufarbeiten. Gute Soundtrack-Zusammenstellung.
Kürzlich gesehen 3
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The Dark Knight gut, aber lang - Rating:




American Werewolf alt, aber gut
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Millennium Actress (eigentlich ein Frauenfilm) - Rating:




Horton hört ein Hu (eigentlich ein Kinderfilm) - Rating:




Little Britain 2&3 Staffel
Kürzlich gesehen
In dieser Kategorie liste ich Filme, Bücher, Musik und so weiter auf, welche ich konsumiert habe.
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Paprika - Rating:




Appleseed Ex Machina - Rating:




Das Waisenhaus - Rating:




Vexille - Rating:




Das Mädchen, das durch die Zeit sprang
Rambo IV – back to the roots
Also, auf dem Filmplakat vom Rambo I sieht man einen Muskelmann mit Super-Wumme und Patronengürtel über der Schulter. Dies allein genügte vielen, diesen 80er-Jahre-Film niemals anzusehen. Rambo I ist aber ein gesellschaftskritischer Film über Vietnam-Veteranen, der nur durch die Werbung zum Macho-Film wurde. (Rambo II und III lasse ich mal weg, denn ich erinnere mich nicht so genau und ich glaube, die waren auch Mist, obwohl Rambo III glaube ich das Prädikat “wertvoll” bekommen hat).
Im ersten Teil war Rambo kein Macho. Am Ende hat er geweint über seine unverarbeiteten Erlebnisse aus dem Vietnamkrieg. Der Macho war der Kleinstadt-Sheriff, der seinen Ort mit allen Mitteln vor vermeintlichen Landstreichen und Problempersonen schützen wollte. Eine Kritik an der amerikanischen Gesellschaft, die vor den Problemen der Vietnam-Heimkehrer die Augen verschloss.
Rambo IV spielt nicht in der Vergangenheit. Nicht in Vietnam, nicht im zweiten Weltkrieg, sondern in der Gegenwart. In Birma, einem Land wo seit 60 Jahren brutalster Bürgerkrieg herrscht. Heute, jetzt. Wie brutal, zeigt der Film. Nichts für zarte Gemüter. Schon die Anfangsszenen lassen einem das Blut in den Aden gefrieren. Obwohl noch einige Zuschauer ihren Platz suchten (nach 30 Minuten Werbung!), wurden dort Nachrichtenausschnitte gezeigt von verwesenden Leichen von ermordeten Minderheiten.
Rambo ist alt geworden. Immer noch sucht er Frieden und Zuflucht. In an Birma angrenzenden Thailand hat er sich niedergelassen. Eine Gruppe Christen will humanitäre Hilfe bei den in Birma von der Militärjunta verfolgten Minderheit der Karen leisten. Rambo soll sie mit seinem Boot über die Grenze zu einem Dorf bringen. Soll er soll er nicht? Die Frau in der Truppe überredet ihn.
Die Story ist einfach und entspricht der 80-Jahre-Vorlage. Truppe wird von Tyrannen gefangen genommen, Truppe wird von Rambo (und Söldnern) befreit. Was hängen bleibt ist die schonungslose Brutalität des Militärs. Das Rambo alle kalt macht und die Hauptfiguren befreit ist von Anfang an klar. Doch wenn ich aus dem Kino gehe weiß ich: In Birma ist kein Rambo. Kein Erdöl. Einfach nur 60 Jahre Bürgerkrieg und Menschenrechtsverletzungen. Und was im Film gezeigt wird, soll noch nicht einmal alles gewesen sein.
Warum? Der Film gibt hier keine Antwort. Will er auch gar nicht. Kann man etwas ändern? Einer von Rambos im Film spärlichen Dialogen (sinngemäß) : “Wo wollen sie hin?” “Nach Birma.” “Birma ist Kriegsgebiet.” “Wir wollen humanitäre Hilfe leisten – etwas ändern.” “Haben sie Waffen dabei?” “Natürlich nicht!” “Dann werden sie auch nichts ändern.” Am Ende des Films wurde weder mit noch ohne Waffen viel geändert. Es wurde überlebt. Einige wenige zumindest.
Obwohl der Film erst ab 18 Jahren freigegeben ist, wird er in Deutschland nur gekürzt gezeigt.
Link-Tipp: Blog eines freien Journalisten/Fotografen der seit 14 Jahren Birma bereist. Teilweise auch nichts für schwache Gemüter!
(Und: Ja, Birma ist nur ein Kriegsgebiet von vielen.)
Die Legende von Beowulf (2007)
Tipps:
Wer die Geschichte nicht kennt, sollte diese nicht vor dem Film irgendwo nachlesen, sondern einfach erst mal den Film schauen. Sonst ist das so wie bei Siegfried, man guck nur noch, wie die Geschichte umgesetzt wurde.
Außerdem muss man sich vorher darauf einstellen, dass es ein Trickfilm ist und kein Film mit realen Schauspielern. Mit dem besonderen Realismus der computergenerierten Charaktere wird zwar gerne Werbung gemacht, aber es ist und bleibt eine Computeranimation.
So. – Also, ich denke das ist der beste computeranimierte Film seit “Final Fantasy: The Spirits Within (2001)”. Damals wurde auch Werbung gemacht mit real aussehenden, computeranimierten Schauspielern und alle haben nur geschaut, wie real die wirklich aussahen. Nun, sie sahen nicht real aus (der Film ist trotzdem super). Wir kennen die Bewegungen und die überaus komplizierte Gesichtsmimik zu gut. Wir wissen genau, wie eine Emotion aussehen muss. Wie ein Dinosaurier geht, sich bewegt und aussieht wissen wir nicht. Aber bei einem Menschen oder menschenähnlichen Wesen reagieren wir anders. Auch bei einem Hund oder einer Katze wissen wir gut bescheid. Solche Charaktere sind schwierig super-real zu animieren. Auch bei “I am Legend” ist das fehlgeschlagen. Der Film, die Story (ist ja auch schon der xte Remake) und die Computereffekte sind super, aber die computeranimierten (menschenähnlichen) Zombies kommen nicht gut rüber. Jeder zweitklassige Maskenbildner hätte mehr rausholen können.
Ja, und so erging es mir dann, wie vielen anderen auch. Ich schaute bei Beowulf auf den Schäferhund, der sich nicht 100%ig real bewegte. Alle Bewegungen, die nicht per Motioncaptureing gemacht wurden (Werfen von Gegenständen). Neben-Charaktere, die nicht die gleiche Qualität der Gesichtsmimik hatten, wie die Haupt-Charaktere. Und das nur beim ersten Sehen, obwohl ich nicht auf Goofs achte. Außerdem schaute ich auf die Brandung und fragte mich, ob das nicht doch Real-Aufnahmen sind und ich war begeistert von einigen Haarsträhnen und Bärten. Zudem meinte ich erkannt zu haben, dass einige Szenen mit Gesichtern besser waren als andere, was ich damit erklärte, dass die Software im Laufe der Produktion verbessert wurde und die Szenen natürlich nicht chronologisch gerendert wurden.
Wer so denkt, wird keinen Spaß an dem Film haben. Die Story ist gut und es ist ein toller Film. Einfach anschauen und nicht auf die oben genannten Details achten. Und nicht auf Angelia Jolie warten, die ist nur ganz kurz im Film. Auch da wissen wir (Männer) genau, wie sie real aussieht und könnten Abweichungen leicht feststellen.
Ach ja, ich denke für World of Warcarft-Fans ist der Film WoW in Super-Hi-Res.
The IT Crowd – das iTeam
Am 4. Januar startet die neue Sat1-Serie “Das iTeam”. Dies ist eine Adaption der britischen Sitcom “The IT Crowd”, die wiederum vom gleichen Produzenten stammt, wie “The Office”. Die deutsche Adaption von “The Office” ist “Stromberg”. Die Erwartungen für das iTeam liegen also hoch. Die englische Version “The IT-Crowd” konnte diese Erwartungen nicht erfüllen, obwohl sie sehr lustig ist.
In der Serie geht es um die IT-Abteilung eines Unternehmens. Zwei “Geeks” und ihre neue Abteilungsleiterin, welche natürlich gar keine Ahnung von Computer hat (“Ich kann klicken und Doppelklicken”). Da fallen mir als Angestellter in einem IT-Unternehmen natürlich eine Menge möglicher Gags ein, aber in der Serie wird recht wenig aus IT-Thema gemacht. Es ist eine klassische Situationskomödie (Sitcom). Die ersten Folgen haben nur einige platte, alte Gags zum Klischee des IT-Betreuers. Zum Beispiel lautet die erste Frage am Telefon immer “Haben sie den PC schon mal ein- und ausgeschaltet?” oder “Sind Sie sicher, dass alle Kabel eingesteckt sind?”. Das ist so nah an der Realität, dass er gar nicht mehr komisch ist. Auch wenn dem Chef der Firma weiß gemacht wird, dass sein PC jetzt Sprachbefehle befolgt, ist es nicht mehr witzig, wenn er dann erfolglos in die Maus spricht. Das gab es schon in den Achtzigern bei Star Trek IV.
Die erste Folge enttäuschte mich deshalb. Aber ich war schon gewarnt, dass man die Serie nicht mit “The Office” vergleichen darf. Trotzdem gibt in den zwei mal sechs Folgen viel zu lachen. Zum Beispiel wenn der durchgeknallte Chef ein Anti-Stress-Programm gründet und die Jungs aus der IT im Seminar eine Kollegin, angeschlossen an ein Stress-Messgerät, so sehr erschrecken, dass sie anfängt zu weinen und sich einer der beiden später noch mit dem Seminarleiter prügelt.
Hinzu kommen Absurditäten, wie zum Beispiel dem mysteriösen vierten Mitarbeiter der IT-Abteilung hinter der roten Tür. Bei Folge 5 der ersten Staffel lag ich auf dem Boden. Ein Mitarbeiter ging mit der IT-Abteilungsleiterin aus und prahlte später im Büro mit dem Date. Durch ein typisches Sitcom-Missverständnis denken später alle das sie kurz danach verstarb. Bei verschiedenen Gelegenheiten treffen sich natürlich die beiden im Büro in unglücklichen Situationen, wodurch er glaubt einen Geist zu sehen, der sich für sein Schandmaul rächen möchte.
Die guten Gags bauen also nicht auf dem IT-Thema auf, sondern könnten überall entstehen.
Ich bin mal gespannt auf die deutsche Version. Ich denke es wird schwierig den britischen Humor zum importieren. Aber vielleicht wird ja auch einiges verbessert.
Mehr Infos zu IT-Crowd bei Wikipedia. Dort findet man auch einen Download-Link für die erste Staffel. Die zweite (und auch die erste) dann bei Youtube.
Oh, oh, habe gerade die erste Folge vom deutschen “iTeam” auf der Sat1-Homepage als Vorabveröffentlichung gefunden. Eine 1:1-Kopie aller Gags. Britischer Humor auf Deutsch. Ich glaube das geht nicht gut. Aber die erste Folge fand ich im Original ja auch nicht so toll. Bis auf den “A-Team”-Gag, der in der deutschen Version überhaupt nicht gut rüberkommt. Man glaubt einfach nicht, das Sky Du Mont das A-Team kennt.
Ultraviolet – Ultraschlecht
Man darf halt nicht einfach so ein Video ausleihen, was schick und mehrfach im Regal steht. Mann, ist er Film schlecht. Schade um den Videoabend.
Kevin Smith erzählte mal über seine Erlebnisse u.a. mit einem Produzenten, als er seine Drehbuchversion zu „Superman Reborn“ vorstellen sollte. Der Produzent hatte merkwürdige Vorstellungen vom Superman-Film: 1. Superman darf nicht dieses Kostüm tragen, 2. Er darf nicht fliegen und 3. Er muss mit einer gigantischen Spinne kämpfen. Weil Spinnen sind die gefürchtesten Killer im Königreich der Insekten. Außerdem sollte Sean Pen Superman spielen, weil er die Augen eines Killers hat.
Bei diesem Film müssen wohl ähnliche Experten am Werk gewesen sein. Da nehmen wir mal einige coole Elemente aus Equilibrium (gleicher Regisseur und Drehbuchautor), Bruce Lee – Game of Death (von Etage zu Etage kämpfen), Buffy the Vampire Slayer („Ich war doch schon tot. Warum hat ihr mich zurückgeholt?“) und anderen. Und weil Comic-Verfilmungen wie „X-Men“ und „Spiderman“ zurzeit so „in“ sind, tun wir mal so, als ob dies eine wäre. Aber es gibt keine Comicvorlage für den Film. Schon gar keine erfolgreiche.
Außerdem haben ja andere Produzenten für Schwachsinn wie „Van Helsing“ und „Underworld“ auch Geld zusammenbekommen. (Ich weiß auch nicht, ob Aeon Flux von Ultraviolet „inspiriert“ wurde oder umgekehrt.)
Dann muss man nur noch versuchen diese diversen Elemente und die unlogischen Kampf-Choreographien in irgendeine Rahmenhandlung zu packen. Die darf dann ruhig flach gehalten werden, da ja die vielen coolen anderen Sachen schon im Film sind.
Ich habe zum Schluss nicht mehr aufgepasst. Kann mir jemand erklären warum dieser Junge zum Schluss wieder lebt und was dann nun genau mit dem los war? Hatte der nun einen tödlichen Virus für Menschen, für Vampire oder ein Heilmittel für Vampire oder eins für alle? Und warum waren das überhaupt Vampire. Konnten die nicht einfach so krank sein, ohne dass denen Eckzähne wachsen?
Na ja, egal. Auf jeden Fall kann ich nur raten beim nächsten Videothekbesuch den Film im Regal stehen lassen.