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Star Trek (2009) Die Story ist zugegebenermaßen recht unspektakulär. Bis auf den Teil wo – aber das möchte ich nicht verraten. Auf jeden Fall kann Star Trek jetzt quasi von vorne erzählt werden. Jeder der Hauptcharaktere bekommt im Film seinen eigenen Auftritt. Kirk, Spock und Pille erkennt man sofort wieder und das bringt viel Spaß. An die anderen muss man sich gewöhnen. Zum Beispiel an den recht jungen Chekov, der so starken Akzent spricht, dass ihn nicht mal der Computer versteht. Oder Uhura, die was mit einem aus der Mannschaft hat (und es ist nicht Kirk). Sulu kann jetzt richtig asiatisch kämpfen, was natürlich in der ersten Mission im Zeitalter von Beamern und Phasern sofort gebraucht wird. Und Scotty ist völlig abgedreht.
Aufwendig produziert, viel Action und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Ich bin gespannt auf die DVD, da ich gerne den Film auch auf Englisch schauen möchte. Dort heißt Pille dann Bones und die Szene, wo der Kind-Kirk das Auto von seinem Stiefvater im Canyon schrottet, wird nicht durch die Synchronstimmen versaut.
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Tintenherz Ab 12 Jahren und für 12-Jährige. Das Buch habe ich nicht gelesen, aber der Film ist echt langweilig. Wenn Mo aus einem Buch vorliest, springen die Buchfiguren in die Wirklichkeit und für diese springen dann Figuren aus der realen Welt ins Buch. Als dies das erste Mal passiert verschwindet seine Frau ins Buch “Tintenherz” und heraus springen zwei Bösewichte und ein Gaukler. Da schon die erste Ungereimtheit. 3 raus, eine rein. Müssten doch eigentlich 3 raus- und 3 reinspringen, oder? In der Buchvorlage für den Film ist das wohl auch so.
Die Bösewichte schnappen sich das Buch (mit seiner Frau drin) und hauen erst mal ab. Wie kann er seine Frau zurückholen? Erst mal rennt er 12 Jahre herum und sucht eine Ausgabe des Buches, findet aber keines. Seine Tochter weiß dann auch sofort die Lösung, nachdem Mo ihr die Wahrheit über seine Vorlesefähigkeiten gebeichtet hat: Zum Autor gehen. Da wollte ich schon abschalten. Wieso ist der in 12 Jahren nicht selber auf den Trichter gekommen?
Na ja, die Bösewichte schnappen sich dann alle und zwingen Mo Sachen und Figuren aus dem Buch in die reale Welt zu lesen. Also, was er vorliest, passiert dann auch in der realen Welt. Wie könnte man nun alles wieder ins Lot bringen? Jeder 12-Jährige weiß es sofort: Man schreibt auf was passieren soll und liest es dann vor. Ist doch logisch! Und genau das passiert auch – am Ende des Films. Bis dahin wird entkommen, hierhin und dorthin gereist, reiche Tanten werden besucht, Geiseln werden genommen, Monster werden gerufen usw. Gähn.
Das erinnert mich an Timm Thaler. Der verkauft sein Lachen an den Teufel und gewinnt dafür jede Wette. Das wird ihm langweilig und er möchte sein Lachen wiederhaben. Aber wie? 1979 lief das im Fernsehen. Da war ich zehn. Und alle zehnjährigen wussten die Lösung: Wieso wettet er nicht, dass er sein Lachen wiederbekommt? Und genau das passiert – am Ende der Geschichte. Vorher wird unnötigerweise in der Welt herumgereist, um Abenteuer zu bestehen. Unterhaltsam, wenn das Ende nicht so blöd wäre.
Außerdem ist dieser Tintenherz-Film für mich eine Mischung aus der “Unendlichen Geschichte” (der Film, Buch habe ich nicht gelesen) und “Lemmi und die Schmöker“. Das Buch muss ja ganz toll geschrieben sein, wenn die Autorin mit so einer geklauten Story und vorhersehbarem Ende trotzdem so viele Preise gewinnt. Aber wie heißt es: Alles, was geschrieben werden kann, wurde schon geschrieben. Der Rest sind Wiederholungen. Oder so.