Archiv für die Kategorie: “Gesehen, Gehört, Gelesen”
Bewertungen zu den Filmen/Serien Solvent Green, Persepolis, The Producers, Slumdog Millionär, Coraline, Kaufhaus-Cop, Shoot ‘Em Up, Mein Liebling der Tyrann, Robby, Tobbi und das Fliwatüüt, das Haus der Krokodile, Drag me to Hell, Hangover und The Children. [Titel anklicken für vollen Artikel]
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Im Rahmen der Aktion “Ein Herz für Blogs” möchte ich auch an dieser Stelle einige Blogs vorstellen, die ich regelmäßig besuche, bzw. über RSS abonniert habe. Den Rest des Eintrages lesen »
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So. Frau ist mit Kind sicher in Indonesien gelandet. Jetzt habe ich endlich mal Ruhe, um mir einige Lieblingsfilme anzuschauen. Einige neue Sachen, aber auch guten alten Stoff aus den Achtzigern. SciFi, Horror und “Schießfilme”, wie meine Frau sie nennt. Ich habe mir dazu extra ungeschnittene DVD- und Blu-Ray-Versionen besorgt, aus Kanada und Dänemark. Den Rest des Eintrages lesen »
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Rating:     Bolt Die Lassie-Story im neuen Gewand. Gute deutsche Synchro, gute Animation. Einige gute Gags. Aber wohl mehr was für Kinder.
Rating:     Brandner Kaspar Für Bayern-Fans. Nicht der typische Bully-Film, aber trotzdem (oder gerade deshalb) witzig. Am Besten nicht den Trailer anschauen. Einfach ausleihen und angucken oder warten, bis er im Fernsehen läuft.
Rating:     Sieben Leben Will Smith sucht als Finanzbeamter sieben Personen. Es gibt zwei Spannungsbögen. Einmal die Frage warum er das macht. Dies wird recht schnell klar. Und danach die Frage, ob er es noch durchzieht, obwohl er sich neu verliebt hat. Hm. 45 Minuten statt 123 hätten auch gereicht.
Rating:     Fanboys Eigentlich ganz witzig. Hatte ich mir aber mehr von versprochen. Star-Wars-Fans beschließen eine Kopie von “Episode I” zu stehlen, damit ihr krebskranker Freund diesen Film noch sehen kann. Viele Gags wurden im Trailer vorweggenommen. Es gibt Gastauftritte von Prinzessin Leia, Darth Maul, Lando Calrissian, Jay und Silent Bob (komplett leider nur in den Extras) und William Shatner.
— Update: 10.06.09:
Rating:     Terminator 4 Als Terminator [1] in die Kinos kam, war ich 15. Der Film war ab 18 (ungeschnittene Version). Wir orderten mit extra dunkler Stimme die Kinokarte und stellten uns auf die Zehenspitzen um da reinzukommen. Das war schon vor dem Film sehr aufregend.
Der neue ist ab 16 und wohl auch für diese Zielgruppe. Außerdem strotzt der Film vor unlogischen Dingen, mal abgesehen von der vorhersehbaren Handlung. Da hängt ein Terminator-Roboter Kopf über mit dem Fuß an einem Seil und befreit sich, in dem er mit seiner Superwumme nicht das Seil zerschießt, sondern seinen Fuß. Robotermotorräder können mit spektakulären Manövern umherfliegenden Trümmerteilen ausweichen, aber versagen bei einem über die Straße gespannten Seil. In der Roboterfabrik gibt er Rohre, aus denen in regelmäßigen Abständen völlig sinnfrei Feuer ausgestoßen wird, wie auf einem Rockkonzert, obwohl alles auf Atomkraft läuft. Niemand hat es in den bisherigen drei Teilen geschafft Skynet zu hacken, aber jetzt kann man mit einem Kurzwellensender (!) jede der Skynet-Maschinen ausschalten. Außerdem sehen die großen Maschinen aus, wie Transformer und die kleinen wie die aus Matrix. Handlungsstränge werden angedeutet, aber nicht erzählt. Der Hybrid hat doch am Anfang erzählt, er hätte seinen Bruder (und ein paar andere) getötet. Warum und wie, wird nie erzählt. Oder war ich da gerade auf dem Klo? Dazu gibt es noch etliche Wiederholungen bzw. Referenzen auf die anderen Teile in Form von Zitaten oder Szenen (“Ich komme wieder”), aber irgendwie kommen die weder kultig noch witzig rüber. Den Film auf DVD hätte auch gereicht. Besonders, weil in der Birke in Minden die Ränder unscharf waren. Und ich meine nicht cineasten-unscharf, sondern vhs-gucker-unscharf. Das Kino sollte eine bessere technische Ausstattung haben, als das Wohnzimmer.
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Rating:     Star Trek (2009) Die Story ist zugegebenermaßen recht unspektakulär. Bis auf den Teil wo – aber das möchte ich nicht verraten. Auf jeden Fall kann Star Trek jetzt quasi von vorne erzählt werden. Jeder der Hauptcharaktere bekommt im Film seinen eigenen Auftritt. Kirk, Spock und Pille erkennt man sofort wieder und das bringt viel Spaß. An die anderen muss man sich gewöhnen. Zum Beispiel an den recht jungen Chekov, der so starken Akzent spricht, dass ihn nicht mal der Computer versteht. Oder Uhura, die was mit einem aus der Mannschaft hat (und es ist nicht Kirk). Sulu kann jetzt richtig asiatisch kämpfen, was natürlich in der ersten Mission im Zeitalter von Beamern und Phasern sofort gebraucht wird. Und Scotty ist völlig abgedreht.
Aufwendig produziert, viel Action und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Ich bin gespannt auf die DVD, da ich gerne den Film auch auf Englisch schauen möchte. Dort heißt Pille dann Bones und die Szene, wo der Kind-Kirk das Auto von seinem Stiefvater im Canyon schrottet, wird nicht durch die Synchronstimmen versaut.
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Rating:     Tintenherz Ab 12 Jahren und für 12-Jährige. Das Buch habe ich nicht gelesen, aber der Film ist echt langweilig. Wenn Mo aus einem Buch vorliest, springen die Buchfiguren in die Wirklichkeit und für diese springen dann Figuren aus der realen Welt ins Buch. Als dies das erste Mal passiert verschwindet seine Frau ins Buch “Tintenherz” und heraus springen zwei Bösewichte und ein Gaukler. Da schon die erste Ungereimtheit. 3 raus, eine rein. Müssten doch eigentlich 3 raus- und 3 reinspringen, oder? In der Buchvorlage für den Film ist das wohl auch so.
Die Bösewichte schnappen sich das Buch (mit seiner Frau drin) und hauen erst mal ab. Wie kann er seine Frau zurückholen? Erst mal rennt er 12 Jahre herum und sucht eine Ausgabe des Buches, findet aber keines. Seine Tochter weiß dann auch sofort die Lösung, nachdem Mo ihr die Wahrheit über seine Vorlesefähigkeiten gebeichtet hat: Zum Autor gehen. Da wollte ich schon abschalten. Wieso ist der in 12 Jahren nicht selber auf den Trichter gekommen?
Na ja, die Bösewichte schnappen sich dann alle und zwingen Mo Sachen und Figuren aus dem Buch in die reale Welt zu lesen. Also, was er vorliest, passiert dann auch in der realen Welt. Wie könnte man nun alles wieder ins Lot bringen? Jeder 12-Jährige weiß es sofort: Man schreibt auf was passieren soll und liest es dann vor. Ist doch logisch! Und genau das passiert auch – am Ende des Films. Bis dahin wird entkommen, hierhin und dorthin gereist, reiche Tanten werden besucht, Geiseln werden genommen, Monster werden gerufen usw. Gähn.
Das erinnert mich an Timm Thaler. Der verkauft sein Lachen an den Teufel und gewinnt dafür jede Wette. Das wird ihm langweilig und er möchte sein Lachen wiederhaben. Aber wie? 1979 lief das im Fernsehen. Da war ich zehn. Und alle zehnjährigen wussten die Lösung: Wieso wettet er nicht, dass er sein Lachen wiederbekommt? Und genau das passiert – am Ende der Geschichte. Vorher wird unnötigerweise in der Welt herumgereist, um Abenteuer zu bestehen. Unterhaltsam, wenn das Ende nicht so blöd wäre.
Außerdem ist dieser Tintenherz-Film für mich eine Mischung aus der “Unendlichen Geschichte” (der Film, Buch habe ich nicht gelesen) und “Lemmi und die Schmöker“. Das Buch muss ja ganz toll geschrieben sein, wenn die Autorin mit so einer geklauten Story und vorhersehbarem Ende trotzdem so viele Preise gewinnt. Aber wie heißt es: Alles, was geschrieben werden kann, wurde schon geschrieben. Der Rest sind Wiederholungen. Oder so.
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