Gourmet-Meile 2009 Teil 3

Hier mein Favorit der von mir probierten Gerichte:
Ochse vom Spieß - Minden Barbecue 2009

Ochse vom Spieß, so stand es auf der Karte. Beilagen waren aber auch mit dabei. Das Fleisch frisch vom Spieß und saftig. Die Kartoffel schmeckten auch. Soße konnte man sich aussuchen. Das Gericht wurde unter “Minden Barbecue” aufgeführt, gehörte also nicht zur Gourmet-Liste. War trotzdem das Beste.

Gourmet-Meile 2009 Teil 2

1759 Minden Marktplatz

Auch heute war ich wieder auf der Mindener Gourmet-Meile zum Essen.

Kanonendonner

Beim Stand vom Vicoria Hotel orderte ich einen Kanonendonner – gebratenes Pangasiusfilet auf mediterranem Gemüse, mit in groben Meersalz gebackenen Kartoffeln. Alles schmeckte wunderbar. Leider waren die Speisen nicht sehr warm. Stammte halt aus dem Speisenwärmer.

Holland-Scampi-Spieß

Mein Kollege drängte zum Stand “Hollands Gourmet Service”. Hier gab es Scampi, wie übrigens an zwei anderen Ständen (Nr. 3 und Nr. 19) auch. Der Spieß war frisch gebraten und wurde mit Ruculasalat, Kirschtomaten, Aioli und Baguette serviert. Insgesamt recht unspektakulär. So was bekommt jeder ohne Probleme mit Lidl-Zutaten selber  hin. Als selbsternannter Aioli-Experte muss ich noch anmerken, dass das Aioli Industrieware war.  Schmeckte wie Thomy-Mayonaise aus der Tube mit Knoblauch.

Mein Kollege probierte am gleichen Stand das St. Pierre Fischfilet mit Lauchrahmsauce. Aufgegessen hat er es aber nicht.

Gourmet-Meile Minden 2009

Gourmet-Meile Minden 2009 Kleiner Domhof

Dieses Mal findet die Gourmet-Meile im Rahmen der Festlichkeiten “250 Jahre Schlacht bei Minden” statt. So haben sich wohl alle ins Zeug gelegt, um ein ansprechendes Angebot an Speisen zu liefern. Heute um 12.00 Uhr öffnete die Meile. Ich war dort zum Mittagessen und habe schon mal zwei Gerichte probiert.

Straußensteak

Einmal das Straußensteak auf Bärlauchrahm mit Kartoffeltalern von dem Restaurant “Laterne anno Dazumal”. Das Fleisch war durch, aber nicht trocken. Leicht rosa wäre mir persönlich lieber gewesen. Ein dünneres Stück am Rand war etwas zu durch. Es schmeckte aber. Die Rahm-Soße schmeckte auch, aber von Bärlauch habe ich nichts gemerkt. Gut fand ich, dass die Soße nicht über die Kartoffeltaler gegossen wurde. Trotzdem waren die Taler nicht mehr ganz so kross – der Speisenwärmer war wohl schuld.

Entenbrustfilet

Als zweites Gericht hatte ich das Entenbrustfilet auf Orangensoße mit Apfelrotkohl und (Röst-) Kartoffeln vom Restaurant “Jetenburger Hof” (Bückeburg). Den Stand findet man auf dem “Minden Barbecue” auf dem kleinen Domhof. Spezialität dort ist eigentlich Spanferkel, welches sich dort am Spieß dreht. Leider war der Stand um 12:30 Uhr noch nicht komplett bestückt, so dass ich etwas auf mein Gericht etwas warten musste.
Jetzt weiß ich auch warum es heißt: “Der Rand gehört dem Gast”. Besonders wenn man, wie auf der Gourmet-Meile üblich, seinen Teller selber zum Tisch tragen muss, braucht man doch den Rand zum Festhalten. Da sollten dann keine Kräuter am Finger kleben. Der Rotkohlfleck am Rand ist übrigens von mir.
Die Entenbrust wieder durch, aber nicht trocken. Auch hier wäre mir rosa lieber gewesen. Ich denke mal die Kruste war knusprig und gut gewürzt. Leider wurde Soße darüber gegossen, so dass diese Eigenschaften verloren gingen. Dabei heißt es doch in der Beschreibung “Entenbrustfilet auf Orangensoße”. Aber sonst alles insgesamt gut.

Siehe auch:

Bratkartoffeln im Kartoffelhaus (Update)

Heute Mittag waren mein Kollege und ich mal im Kartoffelhaus “die Knolle”. Wir waren zu der Zeit die einzigen Gäste. Es gibt eine Mittagskarte mit günstigem Tagesgericht.  Ich entschied mich aber für Bratkartoffeln mit Spiegelei. Selber bekomme ich die nie so hin wie bei Mutti und ein Kartoffelhaus sollte damit wohl keine Probleme haben.

War aber nicht so toll. Die Kartoffeln hätten noch etwas gekonnt. Hätte vielleicht geklappt, wenn die Kartoffeln in Scheiben geschnitten worden wären. Die waren aber in dickere Stücke geschnitten und so konnten sie wohl nicht in der Pfanne weiter durchgaren. Ich vermisste auch etwas die Gewürze. Salz und Pfeffer gab es am Tisch zum Nachwürzen. Allerdings in so kleinen Säckchen mit einem Löffel drin. Die Salzdosierung war dadurch etwas schwierig. Der Pfeffer war zerstoßen statt gemahlen und hatte wohl auch schon etwas unter der luftigen Lagerung gelitten. Ein Salzstreuer und eine Pfeffermühle sind zwar nicht so urig, aber doch praktischer.

Optisch kam das Gericht sehr schön daher. In einer kleinen Pfanne mit den drei Spiegeleiern obendrauf. Die Portion war auch ordentlich und der Preis in Ordnung. Ich habe aber nur knapp ein Viertel essen können. Es schmeckte halt nicht so toll, was auch mein Kollege meinte, der mal probiert hatte. Fairerweise musste ich die Portion nicht bezahlen.

Schade. Ich habe dort auch schon mal ganz gut gegessen. Damals war es aber ein Fleischgericht.

Update 08.06.09: Heute war ich, wie fast immer, in der Suppkultur. Dort gab es heute auch Bratkartoffeln. Kostete einen Euro mehr. Dafür gab es alles frisch und bio. Schmeckte super.

Ital-Bar hat auch Mittags auf

Heute war ich zum Mittagessen in der Ital-Bar. Nach dem Brand ist diese ein paar Häuser weitergezogen auf dem Marienwall und jetzt in der Hausnummer 6. Dort gibt es echte italienische Pizza, also eigentlich nur mit Tomate-Mozzarella. Diese Grundpizza, kann der verwöhnte Deutsche aber erweitern und so selbst zusammenstellen.

Natürlich gibt noch andere italienische Spezialitäten, wie zum Beispiel Bruschetta oder Ciabatta und viele andere Sachen. Lecker!

Nachtrag:

Leider hatte die Ital-Bar nur im Sommer mittags geöffnet. Wahrscheinlich wird auch im nächsten Sommer nicht mehr mittags geöffnet sein, weil es sich nicht gelohnt hat. Aber trotzdem ein Tipp für abends!

Ciabatta Tomaten Käse Basilikum

Ciabatta Tomaten Käse Basilikum

Afrikanischer Imbiss

Am Johanniskirchhof steht ein afrikanischer Imbisswagen. Heute war ich mal da. Es gab marinierte Rindfleischspieße vom Grill mit Beilagen. Die Betonung liegt dabei auf Beilagen, denn in der Portion waren nur zwei kleine Fleischspieße enthalten. Dafür schmeckten diese sehr gut. Als Sättigungsbeilage gab es einen Teller Reis mit Soße und einige frittierte Sachen. Darunter zwei Hefeteigbällchen, ähnlich Berlinern, Kochbananen und süßkartoffelähnliche Sachen.

Neben den Fleischspießen gibt es noch Hähnchenschenkel vom Grill oder einen vegetarischen Teller. Das dürften dann die Beilagen ohne das Fleisch sein. Das Fleisch ohne Beilagen fände ich auch nicht schlecht. Vielleicht kommt das ja noch.

Wer möchte, kann ja mal selber vorbeischauen. Montags bis Samstags von 11.00 bis 19.00 Uhr.

Restaurant Witwe Bolte Minden

Heute war ich mit Kollegen mal wieder bei der Bolte. Auch hier habe ich ein Putensteak von der Mittagskarte bestellt. Rein optisch schon besser als bei Hermanns. Das Fleisch genau richtig und nicht in einer Soße ertränkt, dafür mit Kräuterbutter. Dazu Pommes und Salat. Zwar weniger Fleisch als bei Hermanns, aber dafür hat es geschmeckt.

Das Ambiente urig und gemütlich mit dem Fachwerk und den ganzen Utensilien an den Wänden. Bedienung war freundlich und schnell. Obwohl es voll war, wegen einer Trauergesellschaft, kam das Essen zügig. Für 6,- Euro. Da gibt es nichts zu meckern.

Hermanns

Heute war ich mal im neuen Hagemeyer Restaurant essen. Zuerst das Positive: Es geht schnell. Bestellen, essen, bezahlen und weg. Mit Bedienung am Tisch.

Aber trotz neuer Einrichtung mit Kunstlederpolsterstühlen und -bänken, die ein bisschen an McCafe erinnern und schicker Speisekarte, bleibt es eine Kantine. Ungemütlich. Ausgelegt auf viele Plätze und großen Durchsatz. Es war mittags voll, mit vorwiegend älterem Publikum. Die Bedienung schnell, aber unpersönlich.

Ich hatte Putenbruststeak  Tropica oder so ähnlich. Das Fleisch war etwas trocken. Dafür gab es viel Tropica-Fertig-Soße mit Fruchstücken aus der Dose. Dazu einfacher Reis. Kaufhausessen halt.

In Sommer würde ich wohl noch mal reinschauen, wenn die Terrasse geöffnet ist. Dann aber nur was trinken.

Meilenweit entfernt von Gourmet – Gourmet-Meile 2008

Vier Gerichte habe ich habe ich auf der Mindener Gourmet-Meile probiert. Zwei waren eßbar, aber keines würde ich irgendwie mit dem Begriff Gourmet zusammenbringen.

Meine Frau hat ein Fischgericht vom Victoriahotel probiert und den Teller habvoll zurückgegeben. Also das funktioniert so bei den Gourmets: “Kann ich die Teller hier zurückgeben?” “Ja, legen Sie die gebrauchten Teller dort in die Kiste zu den anderen und das Besteck in die Kiste daneben”. Würg – bin ich Gast oder der Abräumer. Gut, dass ich nicht noch spülen musste. Mein Gericht vom Victoriahotel war übrigens eins von den Essbaren. Leider wurde das schöne Fleisch in einer Convinience-Soße ertränkt.

Es wurde ja schön dekoriert. Zum Beispiel diese Rathauslaube mit den Sesseln. Nur auf der anderen Seite plärrte eine Märchenhexe von der Bühne und versuchte eine Hand voll Kinder zu unterhalten. So wie es halt in jedem guten Gourmet-Restaurant üblich ist. ;-) Aber gut, ist halt eine Familienveranstaltung. Also auf der einen Seite Sessel und Zigarrenverkauf und auf der anderen Seite die Märchenstunde für die lieben Kleinen. Schön, wenn man alles unter einen Hut bringen kann.

Eins der anderen Gerichte, die ein Kollege und ich probiert haben, war übrigens dieser im MT-Bericht hervorgehobene Rotkäppchenteller mit Schinken, Schafskäse, Papirka, Oliven und Brot. Von einem Kroaten glaube ich. Allein sein Outfit war super. Weiße Socken in Sandalen und ein Poloshirt, dass wie ein Fußballtrickot aussah. Hallo? Will er Werbung für sein Restaurant machen oder eine Imbissbude betreiben? Wohl eher letzteres, denn dieser Rotkäppchenteller sah genauso aus, wie von einer Imbissbude. Der Schafskäse war dieser typische, fabrik-rechteckige, den man in jeder Pita-Bude bekommt. Der Krautsalat auch (ja, der war auch dabei). Etwas einfallslos, aber ich glaube der war sogar selbstgemacht. Ob der Schinken so toll war, weiß ich nicht, aber das Brot – eine Scheibe schwabbeliges Weißbrot. Auch bei den anderen Gerichten immer schwabbeliges Weißbrot. Wenn irgendwas auch nur in die Nähe von Gourmet rücken soll, dann erwarte ich frisches Brot und wenn Weißbrot, dann getoastet, vielleicht sogar noch mit ein bisschen Olivenöl. Und ich bin noch nicht mal ein Gourmet. Aber es soll ja besser schmecken oder wenigstens genauso gut wie zu Hause.

Mein Kollege traute sich noch an ein Schweinefilet vom Schlemmerdienst oder wie die heißen. Das war wohl eßbar, aber die Filetstücke war innen leider nicht nicht mehr rosa und somit etwas trocken. Dank der wieder reichlich vorhandenen Fertigsoße merkte man das aber wohl kaum.

Ich gönnte mir zum Abschluss ein gegrilltes Rumpsteak vom Edeka-Stand. So was bekommt man aber auch auf dem Grillstand beim Weihnachtsmarkt. Wenigstens war es frisch zubereitet, aber leider nicht medium, wie bestellt, sondern durch und somit etwas trocken und leicht zäh. Der tätowierte junge Mann in Natohose und Schürze, bei dem ich es bestellt hatte, ließ bei mir aber auch keine Gourmet-Stimmung aufkommen. Das Auge ißt hat mit. :-)