Das Samsung Wave wird ja in der Presse hochgelobt. Ich habe mir auch so ein Ding besorgt. Über die tollen, neuen Features wie das Super-AMOLED-Display, 802.11n WLAN, Bluetooth 3.0 usw. kann man sich in den diversen Testberichten informieren. Über folgende Macken ärgere ich mich zur Zeit:

WLAN-Reichweite

Mein Access-Point ist im Keller. Wenn ich im Wohnzimmer sitze, kann ich mit meinem Notebook und dem Netbook meiner Frau problemlos surfen. Beim Wave habe ich schlechteren Empfang und Verbindungsabbrüche.

E-Mail

Habe ich nicht zum Laufen bekommen. In der Anleitung steht zwar ich könne IMAP-Server usw. eintragen, aber ich habe nur Eingabefelder für E-Mail-Adresse, Benutzername und Kennwort. Danach kann ich auf “weiter” klicken und dann wird irgendwas im Internet geprüft. Ich denke mal es versucht den IMAP-Server zu erreichen und Parameter dort abzufragen. Wie denn, wenn ich den IMAP-Server noch gar nicht eintragen konnte? Wahrscheinlich versucht die Software einen IMAP-Server auf der Domain der E-Mail-Adresse zu erreichen. Also bei mir imap.oliver-hallmann.de. Meine IMAP-Server-Adresse lautet aber imap.goneo.de. Na ja, auf jeden Fall gibt es eine Fehlermeldung und dann ist Schluss. Funktioniert wohl nur, wenn man Google-Mail oder Hotmail benutzt oder irgendsoetwas.

Update: Habe jetzt herausgefunden, wie man das einrichtet. “Einstellungen/Verbindung/Paketdaten verwenden” ausschalten. Dann mit einem WLAN verbinden. Das E-Mail-Konto einrichten. Falls die Auswahl “Verbindungsprofil” kommt, diese abbrechen. Dann die E-Mail-Zugangsdaten eintragen. Danach kann man das “Paketdaten verwenden” wieder einschalten. Einrichten geht bei mir also nur über WLAN.

Zum E-Mail-Client: Bei mir, über IMAP, werden nur neue Nachrichten angezeigt. Nachrichten, die in den IMAP-Ordnern liegen und über den PC als  gelesen markiert wurden, sehe ich auf dem Handy nicht. Wenn man alle Nachrichten im Ordner angezeigt bekommen möchte, kann man das beim E-Mail-Konto einstellen.

Rotstich auf weißen Wänden

Eigentlich finde ich die Aufnahmen von der eingebauten Kamera recht gut. Fotografiere ich aber in Innenräumen eine weiße Fläche, habe ich einen Rotstich in der Mitte des Bildes. Das tritt nicht immer auf. Es ist wohl von den Lichtverhältnissen und den Kameraeinstellungen abhängig (autom. Kontrast, Weißabgleich).

HD Youtube Videos

Der Browser unterstützt kein Flash. Youtube-Videos werden in einem extra Player abgespielt. Obwohl das Display ja eine recht hohe Auflösung hat und das Handy schnelles mobiles Internet unterstützt, habe ich es nicht geschafft die HD-Versionen von den youtube-Videos abzuspielen. Es gibt keinen Umschalter, um zwischen den verschiedenen youtube-Auflösungen zu wechseln.

Kies / Bluetooth

Die PC-Software zum Verwalten des Handys heißt Kies. Kies erkennt das Handy nur, wenn es per USB angeschlossen ist, obwohl es auch eine Bluetooth-Verbindungseinstellung gibt.

Kies / Outlook Sync

Es werden bei mir keine Termine synchronisiert.

Kies allgemein

Ich habe Kies auf drei PCs installiert (XP/Win7). Ich kann zur Zeit aber kein Firmwareupdate durchführen. Die Fehlermeldung sagt etwas für “xx MB zusätzlich nötiger Systemspeicherplatz” oder so. Handyspeicher intern und extern ist praktisch leer, auf den PC-Festplatten ist massig Platz. Weiß nicht was das soll.

EMail for Exchange

Wir haben in der Firma die MS-Exchange-Alternative Zarafa. Unsere iPhones in der Firma können sich damit online verbinden und alles synchronisieren. Das Samsung Wave über “EMail for Exchange” liefert einen Fehler.

Apps

Ich habe da für mich noch nichts interessantes gefunden. Viele Pille-Palle-Apps (Furtzkissen, Taschenlampe, Wikipedia in Französisch).

Fazit

Potential hat das Gerät. Die On-Board-Software muss noch nachgebessert werden. Apps müssen her.

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Ich denke oft an Piroschka

Das Restaurant K&K servierte mir auf der Gourmetmeile das Gericht genannt nach dem gleichnamigen Film von 1955 mit Liselotte Pulver in der Hauptrolle.

Alle Fotos auf Flickr – hier klicken.

K&K Putenspieß mit Letscho

Ein gegrillter Putenspieß mit Letscho (geschmorte Paprika, Tomaten und Zwiebeln) und Kartoffeln. Das Putenfleisch wurde vor dem Grillen in eine Biermarinade eingelegt. Die genaue Zusammensetzung der Marinade wurde nicht verraten, aber eine Kleinigkeit Mayonnaise soll mit im Spiel gewesen sein. Das Fleisch war sehr zart. Vor dem Servieren wurde ein Öl mit Birkenraucharoma darüber geträufelt.

Ein Freund, der das gleiche Gericht bestellt hat und sich als Letscho-Experte bezeichnet, fand dieses recht gelungen. Dazu bestellte er einen Grüner-Veltliner-Weißwein vom Weingut Johann Topf (Österreich), angeboten vom Feinkosthaus Minden. Mit Wein kenne ich mich nicht so aus, aber wenn ich mich recht erinnere sagte er etwas von “hoher Säure” und “gut passend zum Essen”.

1001 Nacht, Aladin wird schwach gemacht

Beim Stand des Restaurants Al Shami hatte ich dieses Gericht. An den Falafel gab es nichts auszusetzen. Das Brot war etwas schwabbelig. Es konnte auf dem Stand nicht frisch gebacken werden. Ich erinnere mich an eine interkulturelle Veranstaltung an gleicher Stelle, wo man aber genau dies gemacht hat. Na ja. Was eine Taratur-Soße ist, wusste ich nicht. Das Internet klärte mich auf, dass es wohl eine Paste aus Sesamkörnern ist mit Knoblauch und Zitrone. Sie hat einen etwas bitteren Nachgeschmack. Muss man sich wohl erst dran gewöhnen. Den Sesam habe ich aber nicht heraus geschmeckt.

Sindbads Leidenschaft

Kofta-Spieße mit Reis

Dies hatte meine Frau. Die gegrillten Hackfleisch-Spieße vom Rind und Lamm waren leider nicht sehr warm, hart und trocken. Die kamen wohl nicht frisch vom Grill, sondern aus dem Speisenwärmer. Das war bei vielen der Verkaufsstände auf der Gourmetmeile so. Ich meine: ‘ne Bratwurst kommt ja auch frisch vom Grill und nicht aus dem Speisenwärmer. Der Dipp war wieder dieses Taratur. Der Reis war wohl eine der günstigeren Sorten.

Little red Rooster

Sommersalat mit Hähnchenstreifen

Ein Sommersalat mit selbst gemachtem Kefir-Orangen-Dressing und gegrillten Hähnchenbrustfiletstreifen  mit süßer Chili-Soße vom Restaurant “Zum seriösen Fussgänger”.  Letztere Soße war zwar nicht selbst gemacht, aber die Kombination schmeckte frisch und leicht. Die Hähnchenstreifen waren noch saftig und nicht in der Soße oder dem Dressing ertränkt.  Hat mir gut geschmeckt.

Roastbeef – Flirt

Roastbeef Bauerngut

Bei Bauerngut gab es wieder am Stand gegrilltes Fleisch. Ich kaufte ein Roastbeef. Dieses lag wohl etwas zu lange auf dem Grill. Es schmeckte gut, aber an einigen Bissen hatte ich ganz schön zu kauen. Die Beilagen waren nicht der Rede wert und wurden von mir nicht mitgegessen.

Rostiteller

Röstiteller

Das Hotel Schäferhof sprang für das verhinderte Restaurant “Laterne Anno Dazumal” ein. Deren Rostiteller fand ich unspektakulär. Meine Nachfrage, ob denn das Aioli selbst hergestellt sei, beantwortete man mir mit einem barschen “Weiß ich nicht.” Aus dem “Off” hinter den Kulissen kam dann ein “Nein”. Weitere Fragen zur Herkunft des Räucherlachses und den anderen Dingen habe ich mir dann gespart. Der einfache Salat ertrank im Dressing, die Rösti konnte man essen.

Meine Gewinner

Der Stand vom Restaurant K&K. Hier bekam man nett, freundlich und ungefragt Informationen über das bestellte Gericht und den Wein. Geschmeckt hat es auch. Außerdem der Sommersalat vom Stand des seriösen Fussgängers, der zeigte, dass auch ein einfacher Salat nicht langweilig seinen muss.


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Ab Freitag (bis Sonntag) findet wieder die Gourmetmeile in Minden statt.

Die komplette Menüliste mit Standübersicht, Angeboten, Preisen usw. findet man unter:
http://www.minden-erleben.de/flipbooks/gourmetmeile/index.html

Neu dabei sind das K&K Restaurant zusammen mit dem Mindener Feinkosthaus Müller mit österreich/ungarischer Küche und das spanische Restaurant A-Ponte. Es werden angeboten marinierte Schweinenackenstücke am Spieß gegrillt mit Rosmarin-Kartoffeln und Apfel-Thymian Chutney (Liebesgrüßen aus Moskau) und ein Potpourri aus Schweinesteak, Hähnchenspieß, Datteln im Speckmantel, spanischen Kartoffeln und hausgemachter Aioli  unter den für mich nicht artikulierbaren Namen Passionar y dulca. Aber man kann es sich ja von Google vorlesen lassen.

Leider alles mit Schwein und ich esse ja kein Schwein. Aber vielleicht probiert ja ein Kollege für mich.

Meine Blogeinträge zur den letzten Gourmetmeilen findet man unter dem Tag (Schlagwort) Gourmetmeile. Dort kann man sich ein Bild machen über die anderen “alten Bekannten” der Veranstaltung.

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Das ist nicht etwa ein verbranntes Würstchen, sondern ein Tiefkühl-Baguette, welches meine Frau gestern versucht hat in der Mikrowelle zuzubereiten. Muss ganz schön gequalmt haben, da der Rauchmelder los gegangen ist. Allerdings ist der nicht im Wintergarten, wo die Mikrowelle steht, sondern zwei Räume weiter. Heute morgen war der Brandgeruch immer noch im ganzen Haus. Die Mikrowelle können wir wohl entsorgen. Den Geruch bekommen wir dort wohl nie wieder raus.

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37 Grad. Ich brauchte eine kurze Hose. Beim Kaufhaus Hagemeyer schlich ich durch die Herrenetage. Dort gibt es für jede der Marken eine eigene Abteilung. Alles nur lange Hose und sogar schon Lederjacken. Keine der Verkäuferinnen sprach mich an, obwohl dort nicht viel los war. Tja, wer bei 37 Grad die Herbstkollektionen der Markenhersteller verkaufen muss, hat es nicht leicht. Ich probierte eine Bermuda vom Resteständer. Diese sollten so ab 50 Euro aufwärts kosten. Ich fand aber keine, die mir passte.

Das war das zweite Mal, dass ich zum Hosenkauf bei Hagemeyer war, nachdem es umgebaut wurde. Damals suchte ich eine Jeans und ein Verkäufer sprach mich sogar an. Allerdings trug dieser einen Anzug, weil er auch in der Abteilung für Boss-Anzüge nebenan bediente. Er meinte es zwar gut, aber ich fühlte mich bei diesem Verkaufsgespräch doch etwas underdressed.

Damals, genau wie heute, ging ich danach zu Gausmann (Ecke Marienstraße/Marienwall). Sofort war eine Verkäuferin da. Erst hat sie “Badehose” statt “Bermudas” verstanden, weil sie direkt unter der lauten Klimaanlage stand. Auch “Petershäger Halblang” war ihr kein Begriff. Nachdem das Missverständnis aber geklärt war, maß sie meinen Umfang, gab mir eine Hose zum Probieren und die habe ich dann auch gekauft. So wie Männer halt Hosen kaufen.  So lief es auch schon beim ersten Mal ab. Außerdem hat diese Bermuda von Mustang nur 25 Euro gekostet. Für das gesparte Geld habe ich mir dann noch einen Gürtel, auch von Mustang, gekauft. Da ich ja schon 13 Kilo abgenommen habe, benutze ich bei meinen alten Jeanshosen-Gürteln nämlich schon da letzte Loch.

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Fräulein vor mir am Geldautomat:

Erstmal stellt sie ihre Handtasche auf dem Automaten ab. Wenn Frauen, die so gekleidet sind, dies tun, weiß ich schon: Es kann länger dauern.

Sie kramt die Zigaretten raus und steckt sich eine an. Dann sucht sie ihr Portemonnaie in ihrer Handtasche. Gefunden! Sie holt die EC-Karte heraus, steckt diese in den Automaten, zieht erst mal an ihrer Zigarette und packt das Portemonnaie wieder zurück in die Handtasche. Braucht sie ja auch erst mal nicht mehr.

Da der Schirm so schön spiegelt, kann man ja mal seinen Lippenstift kontrollieren. Huch, da steht ja was auf dem Bildschirm. Spiegelt aber auch stark. “Geld abheben” wird gedrückt. Nach dieser erfolgreichen Eingabe wird erst mal wieder an der Zigarette gezogen. Geheimnummer? Moment. Die Freundin wird herbei gerufen, um die Zigarette zu halten. Erst mal den Zettel in der Handtasche suchen. Gefunden! 6 – 0 – 9 – 8 (oder so was ähnliches nehme ich an). Wieso passiert nichts? Ach, noch bestätigen. Nummer falsch. Erst mal mit der Freundin beraten, um herauszufinden, dass sie den Zettel falsch herum hält. 8 – 6 – 0 – 9. Die Zigarette wird von der Freundin gereicht und es wird ein Zug genommen. Und… und… Bestätigt! Dann erst mal umschauen, ob auch niemand die Geheimnummer erspäht hat. “Oh, da ist ja eine Schlange von Leuten hinter uns.”

Irgendwann ist sie dann mit ihren Eingaben fertig. Freundin muss wieder Zigarette halten, Portemonnaie wird wieder aus der Handtasche genommen, Karte und Geld werden sorgfältig dort hinein gepackt. Dieses dann wieder in die Handtasche. Zigarette zurück holen. Vielleicht noch mal den Sitz der Frisur im Display überprüfen? Nein, sie ist jetzt wirklich fertig und geht.

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Auf der Internet-Tageskarte unseres Stammlokals, “Suppkultur”, gab es heute ein Angebot speziell für Oliver. Ich war aber nicht gemeint, sondern mein Kollege mit dem selben Vornamen. Gestern gab es nämlich nur Pizza ohne Thunfisch, obwohl Thunfisch angekündigt war und da war er sehr enttäuscht. Deshalb wurde er heute auf der Internetseite persönlich angesprochen.

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Heute feiern wir unser 20jähriges Abitur-Jubiläum. Vormittags gab es eine Führung durch das Herder-Gymnasium. Hier meine Fotos:

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Seit ich meiner Stamm-Frisörin wegen Terminverschluderung vor ein paar Jahren die Freundschaft gekündigt habe, suchte ich einen Frisör in der Innenstadt, der meinen Männer-Bürstenhaarschnitt vernünftig hin bekommt. So probierte ich mehrere aus. Eine ist mehrmals umgezogen, bei den Ketten bediente mich immer eine andere Dame. Vor einem Monat schaffte es eine Fachkraft mir in meinen Kurzhaarschnitt Stufen reinzuschneiden. Erst habe ich das gar nicht bemerkt. Den Rest des Eintrages lesen »

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Besser als im Blog von “Fix [your] master boot record” kann ich es auch nicht beschreiben.

Oder, noch besser:

Telepolis: Politisches Leyen-Spiel

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